Chorvincc

Spektralklasse: M Zwerg

1 Planet (früher 3 Planeten)
Entfernung zu Sol: 23.109 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 49.924 Lichtjahre

Die beiden Nachbarwelten von Soynur wurden während des Krieges zwischen dem Imperium Shemmukk und der Qeyu-Konstellation zerstört und bildeten danach im Sonnensystem einen Staubgürtel.

Hauptwelt: Soynur

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Soynur (Meniaka)

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: früher Normalwelt mit drei Kontinenten, nun eine fast ausgetrocknete, staubverhangene Ödwelt mit kargem Pflanzenwuchs
Bewohner: gesichtslose "Phantome" (Shemmukk-Bewusstseinskopien)
Regierung & Politik: früher Zentralwelt des Imperiums Shemmukk
techn. Anlagen: Memonium (Steuerraum für das Kriegsmahnmal)
Geschichte: Vor vielen Jahrtausenden löschte sich die Zivilisation der Shemmukk auf Meniaka durch einen Krieg mit den Qeyu komplett aus. Die Bewusstseinskopien einiger Bewohner wurden in Medaillons aus PEW-Metall und Howalgonium eingelagert, die man wiederum in einem Monolithen-Steinkreis deponierte. Sie sollten künftigen Besuchern bzw. eventuellen Überlebenden dieser geschundenen Welt durch Berührung der Münzen die Schrecken der Auseinandersetzungen zeigen und so als Mahnung der unzähligen Opfer gedenken.
968 NGZ (4555) gelangten Schiffe der Onryonen von Monos und den Cantaro unbemerkt auf den Planeten, den sie Soynur nannten und der nach dem Willen des Atopen Matan Addaru Dannoers die erste Präterial-Kolonie in der Milchstraße werden sollte. Ein Toloceste entdeckte das Mahnmal und befreite unabsichtlich die Erinnerungskopien, die sich schließlich als "Phantome" manifestierten und gemäß ihrer Mission nun die Onryonen zum Gedenken zwingen wollten. Unter den Neuankömmlingen auf Soynur führte dies zu Angst und Panik – eine Berührung durch diese unheimlichen Wesen führte in den Wahnsinn bzw. machte den Betroffenen zur "Mahnkreatur". Die Arbeiten der Onryonen an der Kolonie gerieten dadurch ins Stocken. Einige Zeit darauf erreichte das Mimikryraumschiff MUTTER mit der Posbi-Frau Jawna Togoya über die Synchronie und aus dem Jahr 1517 NGZ (5104) kommend den Planeten, um dort den noch im Dilatationsflug befindlichen terranischen Omniträger RAS TSCHUBAI kontaktieren zu können. Dabei geriet sie in die Gewalt der Phantome, welche Togoya stilllegten und MUTTER in einer Höhle unter dem Mahnmal – dem Memonium – in einem PEW-Kokon einschlossen. Dennoch konnte das kleine Schiff verschlüsselte Hyperfunksprüche aussenden, welche an die RAS TSCHUBAI gerichtet waren.
971 NGZ (4558) empfing eben jener von tiuphorischen Indoktrinatoren befallene Omniträger diese regelmäßigen Signale, sodass die Besatzung den Dilatationsflug unterbrach. Ein Einsatzkommando, u.a. Perry Rhodan, Gucky und Sichu Dorksteiger, begab sich nach Soynur, wo man eine Gruppe Onryonen unter Layr Genneryc vor einer folgenschweren Konfrontation mit den Phantomen bewahrte. Danach esperte Gucky den Monolithen-Steinkreis mit den Medaillons, die im Laufe der Zeit ihre 6D-Strahlung verloren hatten. Rhodan kam dort dem Geheimnis der früheren Planetenbewohner auf die Spur, bevor das Kommando die Höhle mit MUTTER entdeckte. Als Dorksteiger das Schiff gewaltsam aus dem Kokon befreien wollte, kam es zur Begegnung mit einer Bewusstseinskopie von Shemia Fuman Kukkir, das neben weiteren Phantomen die Eindringlinge mit Visionen schrecklichen Leids überzog. Da Rhodan in seinem Dasein ebenfalls viele Tote erleben musste, kam es letztendlich zu einer Verständigung und einer Freigabe von MUTTER mit ihrer Bordpositronik nebst Togoya. Der nachgefolgte Genneryc wollte das Memonium durch einen Sprengsatz vernichten und somit auch die Phantome auslöschen – was der Terraner verhindern konnte. Rhodan vermittelte zwischen den Konfliktparteien und machte den Onryonen klar, dass die Phantome als ehemalige Shemmukk nun emotionale Wesen waren, die sich noch in der Trauerphase befanden. Genneryc konnte später seine Vorgesetzten davon überzeugen, die Kolonialpläne aufzugeben und den Planeten aus Respekt zu verlassen. MUTTER versetzte sich mit dem Einsatzkommando an Bord der RAS TSCHUBAI und half dort mit, die Suspensionsalkoven für die Besatzung aufzubereiten. Doch da die Indoktrinatoren trotz Hyperfrostgeneratoren mittlerweile fast die gesamten Schiffssysteme befallen hatten, beschloss Rhodan den Omniträger nach Medusa zu bringen, um ihn dort für die nächsten knapp 550 Jahre zu "parken", bis man wieder in der Realgegenwart war.
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