Teifconth

(akonisch: Ytzica)

Spektralklasse: G ("gelbe Sonne")

7 Planeten
Entfernung zu Sol: 27.998 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 17.459 Lichtjahre

Hauptwelt: Perpandron

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

4. Perpandron (SQUARAS)
  Äquator- durchmesser:
ca. 13.000 km
  Rotations- zeit:
ca. 25,5 h
 

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: etwa arkongroße Normalwelt mit drei Kontinenten
Bewohner: im 9. Jahrtausend v.Chr. Hauptwelt der Goltein-Heiler (arkonidische "Seelenärzte"), früher auch Feuerwesen sowie intelligente Flugdrachen
techn. Anlagen: alte subplanetare Station ("Amalek, die gekrümmte Stadt") unbekannter Herkunft mit Schlafkristall von Akon-Akon
Geschichte: Vor unzähligen Jahrtausenden lebten auf dieser Welt, welche man SQUARAS nannte, raumfahrende Feuerwesen, die aus reinem Spaß gewaltige Kriege führten. Dazu bildeten sie zwei taktische Lager und nahmen zur Durchsetzung ihrer Ziele auch ganze Planetenbewohner als Geiseln. Nach einem Regelverstoß sowie einem Unentschieden in der Kriegsführung wurden viele der Feuerwesen dauerhaft sesshaft. Aus Langeweile zogen sie sich später ins All zurück, wobei sie einen Artgenossen namens ANTE eingeschlossen in einem Pyonit-Block zurückließen, damit dieser eventuellen Heimkehrern seines Volkes behilflich sein konnte – was jedoch nicht geschah. Um 50.000 v.Chr. war Perpandron mittlerweile Bestandteil des 64. Tamaniums der Lemurer, die auch mit den heimischen Flugdrachen in Kontakt traten. Der unentdeckte ANTE hatte inzwischen die Fähigkeit verloren, den Konservierungswürfel eigenständig zu verlassen, bis das Bewusstsein von Kristallprinz Atlan aus der Zukunft zufällig Kontakt mit dem Feuerwesen aufnahm und diesem seine Mobilität zurückgab.
  Zeitgleich bzw. ca. 18.342 v.Chr. brachten Agenten des akonischen Energiekommandos die entführte schwangere Arkonidin Raimanja Sulithur auf den Planeten der Flugdrachen, um ihren noch ungeborenen Sohn für einen Langzeitplan genetisch zu manipulieren. Dieser sollte dann mit seinen künstlich herbeigeführten Parakräften als Waffe gesteuert gegen die aufmüpfigen Kolonisten im Arkon-System eingesetzt werden, sobald er erwachsen war. Raimanja konnte ihren Häschern zunächst entkommen und Dank der Hilfe von ANTE sowie des Flugdrachenjungen Vritra die Amalek-Station aufsuchen. Die Akonen spürten sie dort auf und nahmen sie erneut gefangen, wobei sie in den unterirdischen Anlagen den künftigen Schlafkristall für das Kind installierten, welches acht Monate darauf zur Welt kam: Akon-Akon, das "wache Wesen". Während das Baby abgeschottet geistig konditioniert wurde, sabotierte seine Mutter unbestimmte Zeit später das akonische Raumschiff, welches nach dem Start explodierte. Drei Besatzungsmitglieder entkamen dem Inferno und lebten fortan mit Raimanja isoliert auf Perpandron in einer von Akon-Akon (der mittlerweile in Freiheit agierte) suggestiv erzwungenen Gemeinschaft. Nach vielen Jahren tauchte auf dem Planeten eine Zeitkapsel auf, die mit konzentrierter Radioaktivität den letzten überlebenden Akonen tötete. Auch ANTE löste sich in Nichts auf, als er die Arkonidin vor der Strahlung beschützte – die Kapsel verschwand in einer anderen Zeitebene. Raimanja fand ca. 18.323 v.Chr. nach einem Kampf mit einer Riesenschlange den Tod, sodass sich Akon-Akon einsam in den Schlafkristall zurückzog und auf seine Erweckung wartete.
  Im 9. Jahrtausend v.Chr. war die Oberfläche weitestgehend mit Kliniken und Behandlungszentren des Tai Ark'Tussan (Großes Arkon-Imperium) bebaut. 8021 v.Chr. erreichten Atlan, Fartuloon, Karmina da Arthamin und Ra sowie Atlans von den Toten auferstandener Vater – der ehemalige Imperator Gonozal VII. – mit der ISCHTAR Perpandron. Der Kristallprinz wollte seinen nun seelenlosen Erzeuger von den Goltein-Heilern unter Klemir-Theron behandeln lassen. Die Psychologen sonderten den alten Gonozal überraschend von seinem Sohn ab, bis der als unheilbar geltende Patient ganz verschwunden war, während die übrigen Besucher den Planeten verlassen sollten. Atlan machte sich mit seinen Gefährten dennoch auf die Suche nach seinem Vater. Im Dschungel stießen sie auf alte Ruinen und die unterirdische Station, wo Akon-Akon seit rund 10.000 Jahren im Tiefschlaf lag. Dieser diente den Heilern als Psi-Speicher für negative Gedanken. Klemir-Theron machte mit geflügelten Robottieren Jagd auf die Eindringlinge und wurde schließlich von Ra getötet. Atlan spürte seinen Vater (inzwischen beherrscht vom Geist des Magnortöters Klinsanthor, den der eingetroffene Goltein-Schüler Solthoron eingeschleppt hatte) wieder auf, sodass er zusammen mit dem parabegabten Schläfer den Planeten an Bord der ISCHTAR verlassen konnte.
  Ein Jahr später erschien auf Perpandron erneut die Zeitkapsel, welche mit ihrer tödlichen Strahlung alle Goltein-Heiler dahinraffte. Der eingetroffene Kosmische Kundschafter Algonkin-Yatta erwies den Toten die letzte Ehre, bevor er mit seinem Schiff der Spur des Kristallprinzen folgte. Die Kapsel erwies sich als Konstrukt der Paths, deren Heimat in der Vergangenheit von den Feuerwesen zerstört worden war. Aus Rache sollte die mobile Zeitmaschine in einem Eingriff in die Historie die Entstehung der Angreifer von Anfang an verhindern. ANTE wehrte die Kapsel jedoch ab, die seitdem als gefährliche Waffe durch Zeit und Raum pendelte und auch immer wieder Perpandron heimsuchte. Aus diesem Grund konnte sich dort auf Dauer keine Zivilisation etablieren.
[ATLAN 228 - 230, 243, 275, 290, ATLAN-HC 35, 37]

zur Sternenkarte