Methankriege in ihrer Frühphase
Nachdem die Maahks in der Andromeda-Galaxis ca. 50.000 v.Chr. in Konflikt mit den Lemurern in Konflikt gerieten, mussten sie, um der drohenden Vernichtung zu entgehen, über die selbst gebauten Weltraumbahnhöfe in die Milchstraße fliehen. Die wenigen Überlebenden erreichten den Gasriesen Maahkoradan, wo sie sich niederließen und allmählich ihre Herkunft sowie ihr technisches Wissen vergaßen. Für viele Jahrtausende waren die Schuppenwesen nur noch eine planetengebundene Zivilisation. Vermutlich zwischen 20.000 v.Chr. und 19.000 v.Chr. kehrten sie erneut als Raumfahrer auf die galaktische Bühne zurück.
Im 9. Jahrtausend v.Chr. kam das Sternenreich der Maahks erstmals in Kontakt mit den aufstrebenden Arkoniden, die vom Kugelsternhaufen Thantur-Lok (M 13) kommend die Milchstraße für das Tai Ark'Tussan (Großes Arkon-Imperium) in Besitz nahmen. Dieser Kontakt verwandelte sich schnell in militärische Zusammenstöße im Taponar-Sektor, welche ca. 8200 v.Chr. (ca. 10.350 da Ark) in den Annalen verzeichnet wurden. Die Maahks sahen in den Humanoiden ihre verhassten Feinde wieder, die sie aus ihrer angestammten Heimat vertrieben hatten – für die Arkoniden waren die neu aufgetauchten Gegner (fälschlicherweise "Methanatmer" genannt) wohl nur erbarmunglos kämpfende und fast unverwundbare Monster. Aber auch wenn beide Völker über verschiedene Stoffwechsel verfügten sowie völlig unterschiedliche Planetenatmosphären zum Leben bevorzugten, so erhoben sie doch beide Anspruch auf dringend benötigte mineralische Rohstoffe (z.B. Hyperkristalle) und deren Fundstätten, was sofort zu neuen Konflikten führte. Die darauf basierende Schlacht um das Iskolart-System am 3. April 8070 v.Chr. (34/08/10.457 da Ark) endete mit der ersten Niederlage der Arkoniden, was schließlich die heiße Phase des so genannten Methankriegs einläutete. Diese wiederum fand ihren Abschluss 8002 v.Chr. (10.515 da Ark) mit dem Einsatz der neuartigen Konverterkanone seitens des Imperiums, die den langersehnten Sieg über die Maahks herbeiführte. Allerdings war es kein endgültiger Triumph, da man den Gegner vielerorts ganz bewusst entkommen ließ, um den Bewohnern des Tai Ark'Tussan, dessen Zusammenhalt mittlerweile innenpolitisch arg bröckelte, weiterhin ein gemeinsames Feindbild zu bieten. So kam es, dass der Krieg bis ins 5. Jahrtausend v.Chr. sporadisch weiterging, aber dabei immer mehr im Sande verlief und in den Hintergrund der Öffentlichkeit geriet. Die Hauptmasse der Maahks war inzwischen über den galaktischen Sonnensechseck-Transmitter zurück in die Andromeda-Galaxis geflüchtet.
In den dargestellten Sonnensystemen und Sektoren (nicht in der Karte vorhanden: Chemi-Spieth und der Labadon-Sektor in M 13) fanden zwischen ca. 8200 v.Chr. bis 8000 v.Chr. etliche bedeutende Raumschlachten mit wechselnden Gewinnern statt, ohne dass sich daraus eine Art "Frontverlauf" ableiten ließ. Im dreidimensionalen Weltall mit überall und jederzeit aus dem Hyperraum vorstoßenden Schiffen ist das auch mehr als fraglich.