Vengil-Trio

Spektralklasse: A0-III x 3, Durchmesser: ca. 4 Mio. km, Oberflächentemperatur: 10.000 Kelvin

Grymrel-Wolke, Ven-Sternenballung
1 Planet
Sonnentransmitter
Entfernung zu Sol: 47.963 Lichtjahre

Hauptwelt: Suaraan

Der Sonnentransmitter (Kantenlänge: ca. 5 Mio. km), der um 50.000 v.Chr. zum 83. Tamanium der Lemurer gehörte, liegt verborgen in einer 6,4 Lichtjahre durchmessenden Dunkelwolke. Sie ist für Raumschiffe schwer zu durchfliegen, sodass es für eine Passage von außen zum Sonnendreieck des Halbraumtunnels eines Situationstransmitters bedarf. Die Dunkelwolke wiederum befindet sich in der Ven-Sternenballung mit 2.871 Sonnen und einem Durchmesser von ca. 48 Lichtjahren. Die Lemurer errichteten den Transmitter damals in einem Sektor, der außerhalb des Sternhaufens keinerlei Sonnen aufwies. In dieser ehemals leeren Region des Weltalls befand sich seit 1331 NGZ (4918) die sieben Millionen Jahre lang in einen Hyperkokon eingelagerte Grymrel-Wolke. Nachdem die Spendersonnen um den Transmitter herum nach Erhöhung der Hyperimpedanz nicht mehr genügend Energien liefern konnten, kehrte der Kugelsternhaufen in den Normalraum zurück. Damit war das Vengil-Trio integraler Bestandteil der Grymrel-Wolke geworden. Ende November 1345 NGZ (4932) erhielt Atlan in der Kharag-Stahlwelt von der Positronik ETUUM die Lagekoordinaten dieses bislang unbekannten Transmitters. Nach seiner Wiederentdeckung platzierte man den Situationstransmitter am Dunkelwolkenrand, um ins Innere vorstoßen zu können.
Am 18. Januar 1463 NGZ (5050) konnte das Vengil-Trio über seine Schalt- und Justierungswelt Suaraan erfolgreich reaktiviert und an das galaktische Transmitternetz angeschlossen werden. Die Transmitterzone selbst durchmisst 2,5 Millionen Kilometer.
Mitte Februar 1517 NGZ (5104) näherte sich eine große Flotte der Tefroder unter Kajane Paxo und im Schutze eines Hypersturms dem Sonnentransmitter, um den Hauptplaneten für das expandierende Neue Tamanium zu erobern. Am 19. Februar war diese gegen das Galaktikum gerichtete und gesetzwidrige Operation abgeschlossen. Einige Zeit darauf stellte der Nano-Dschinn Pazuzu eigenmächtig eine Transmitterverbindung zum Ecloos-Trio in der Kleingalaxis Draco her. Als die THOERIS mit den Terranern Toufec und Shanda Sarmotte beim Abstrahlfeld auf die kontrollierende tefrodische Flotte traf, erkaufte sich die Besatzung die dringende Passage mit Infos über den Atopischen Richter Matan Addaru Dannoer. Kommandantin Paxo an Bord der LAHMU gewährte dem Schiff während eines Scheingefechts den Durchflug – sehr zum Unmut ihres Herrschers, dem Maghan Vetris-Molaud.
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innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Suaraan
Mittlerer Abstand zum Sonnen-schwerpunkt:
1,39 Mio. km
 

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt (?)
Bewohner: seit dem 14. Jahrhundert NGZ Akonen
techn. Anlagen: lemurisches Pyramidenfünfeck (Schalt- und Justierungsanlage für den Sonnentransmitter), Hauptcomputer VENGIL; seit dem 14. Jahrhundert NGZ in ca. 400.000 km Abstand zum Planeten ein Situationstransmitter für die Halbraumquerung der umgebenden Dunkelwolke
Geschichte: Nach der Kabinettisierung von Drorah 1345 NGZ (4932) siedelten sich viele heimatlose Akonen auf den Justierungswelten der lemurischen Sonnentransmitter in der Galaxis an – u.a. auch auf Suaraan. Am 15. Februar 1517 NGZ (5104) entdeckte der akonische Transmittertechniker Vertron Es-Solmaan innerhalb einer Steuerpyramide die lebensgroße Metallstatue eines Menschen namens Zeno Kortin, die strahlende 5D-Augen besaß und Hyperenergie absorbierte. Kurz darauf gelangte ein tefrodisches Einsatzkommando mit dem Paradoxteleporter Lan Meota über ein präpariertes Blues-Beiboot auf den Planeten, um eine Eroberung durch das Neue Tamanium vorzubereiten. Mittels eines freigesetzten Halluzinogens in der Pyramide mit der Hauptschaltzentrale konnte das akonische Technikpersonal unter Pocor Ragnaar ausgeschaltet und die Invasion eingeleitet werden. Suaraan befand sich am 19. Februar schließlich vollständig in der Hand der Landungstruppen des expandierenden tefrodischen Sternenreiches. Es-Solmaan durfte als Überläufer weiter seinen Erkundungsarbeiten an der Statue nachgehen. Unter den übrigen Akonen formierte sich bald der Widerstand gegen die Besatzer, denen es überraschenderweise nicht gelang, eine Schaltverbindung zum übrigen Sonnentransmitternetz herzustellen. Schließlich erschien der tefrodische Herrscher Vetris-Molaud auf dem Planeten, um den "Neuerwerb" zu inspizieren. Nachdem er von der Statue erfahren hatte, nahm der Maghan diese umgehend in Augenschein und identifizierte den Namen Zeno Kortin als angeblichen Meister der Insel (MdI). Das mysteriöse Standbild kommunizierte mit seiner Umgebung und suchte nach einem "Geheimen Wächter der Hoffnung und geistigen Stärke", wofür sich Vetris-Molaud als einzig Auserkorener ansah. Ferner versuchte der Tefroder die Akonen zu besänftigen, indem er öffentlich erklärte, die versprengte Gemeinschaft als Bestandteil der lemurischen Volksfamilie im Neuen Tamanium aufnehmen sowie den zerteilten Planeten Drorah "retten" zu wollen. Gleichzeitig machte sich der schon länger auf Suaraan befindliche und aus dem Verborgenen agierende Nano-Dschinn Pazuzu bemerkbar, der auch den Hauptcomputer VENGIL in seinem Sinne steuerte. Er stellte eigenmächtig eine Transmitterverbindung zum Ecloos-Trio in der Kleingalaxis Draco her, um sich und der THOERIS mit den Terranern Toufec und Shanda Sarmotte einen Transfer zu ermöglichen.
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