Terminus

Spektralklasse: M8 Riese

3 Planeten (früher 6 Planeten)
Entfernung zu Sol: 70.442 Lichtjahre
Entfernung zu Arcane: 12.349 Lichtjahre

Das Terminus-System mit seinen sechs Planeten entstand vor etwa 10,4 Milliarden Jahren, wobei das Zentralgestirn das normale Leben eines Hauptreihensterns durchlief. Vor 3,4 Milliarden Jahren ging der Wasserstoffvorrat von Terminus zur Neige, sodass der Kern sich verdichtete und die Leuchtkraft sowie Temperatur der Sonne anstiegen. Die beiden inneren Welten, welche Leben beherbergten, wurden daraufhin verbrannt und somit unbewohnbar. Gleichzeitig wanderte die Ökosphäre bzw. habitable Zone langsam nach außen zum vierten Planeten. Während des Schalenbrennens dehnte sich die Gashülle des Gestirns weiter aus, bis aus ihm nach vielen Jahrmillionen ein Roter Riese geworden war, der dann seine äußeren Schichten als wallende Wolken abstieß und zugleich die ersten zwei Welten verschlang. Der Masseverlust verringerte die Oberflächengravitation von Terminus und bewirkte so das Abdriften der übrigen Planeten auf weitläufigere Umlaufbahnen. Schließlich kollidierte irgendwann Nummer drei mit Nummer vier.
  Nachdem vor rund einer Million Jahren erstmals der Sternenschwarm in der Milchstraße erschienen war und die Cynos als Lenker von den Karduuhls (Schwarmgötzen) daraus vertrieben wurden, gründeten die Exilanten inmitten der hiesigen Zivilisationen das Heimliche Imperium, um später die wandernde Kleingalaxie zurückerobern zu können. Etliche kontra-orientierte Cynos stemmten sich jedoch gegen diesen Plan, schlossen sich zum Freiheitsbund zusammen und machten das unbewohnte Terminus-System zu ihrer Basis, welches sie durch einen ortungssicheren 5-D-Schutzschirm vor der Öffentlichkeit verbargen. Mitte Dezember 3430, nachdem ein Einsatzteam unter Perry Rhodan das Versteck infiltriert hatte, konnte Professor Renier Bievre mit dem an Bord der TAGIRA befindlichen Hyperinmestron den Schirm zerstören. Die außerhalb wartende Flotte der pro-orientierten Cynos, angeführt von Schmitt, fiel sofort in das System ein und griff die drei Hauptwelten der Gegenfraktion an. Rhodan konnte erst unter Androhung von Gegengewalt aushandeln, dass zumindest die zu willenlosen Söldnern gemachten Galaktiker von den Attacken verschont blieben. Nach dem Ende aller Kontra-Cynos wechselte Rhodan mit seinen Begleitern sowie der ehemaligen Leibwächerin Takayo Sukurai auf die CART RUDO über, um mit der gefangenen Pro-Cyno als Beweis für den bald erscheinenden Schwarm zurück ins Sol-System zu fliegen. Lediglich die beiden Zeitspringer Juki Leann und Darren Zitarra wollten die Heimreise nicht antreten. Die TAGIRA inklusive des Hyperinmestrons wurde gezielt zur Explosion gebracht, damit sie nicht in falsche Hände geriet. Am 24. Dezember verließ Rhodans Schiff das Terminus-System, welches nach dem Willen von Schmitt später wieder vom reparierten Schutzschirm umhüllt werden sollte. Ohne Wissen des Terraners begaben sich der Cyno-Anführer und neun todkranke Artgenossen mit den zwei Zeitspringern per Soforttransfer in den solaren Kuipergürtel, um dort noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen.
[PR-Terminus 10 - 12]

Hauptwelten: HEER, SCHMIEDE, TROSS

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Terminus I

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: nicht ermittelt, vermutlich früher Wasser vorhanden
Geschichte: Bis vor 3,4 Milliarden Jahren trug der Planet noch Leben, bevor durch den altersbedingten Temperaturanstieg der Sonne die Oberfläche verbrannte und unbewohnbar wurde. Nach vielen Jahrmillionen wurde Terminus I vom zum Roten Riesen gewordenen Zentralgestirn verschlungen!
[PR-Terminus 10]
2. Terminus II

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: nicht ermittelt, vermutlich früher Wasser vorhanden
Bewohner: nicht ermittelt, vermutlich früher eine raumfahrende Spezies
Geschichte: Bis vor 3,4 Milliarden Jahren trug der Planet noch Leben, bevor durch den altersbedingten Temperaturanstieg der Sonne die Oberfläche verbrannte und unbewohnbar wurde. Nach vielen Jahrmillionen wurde Terminus II vom zum Roten Riesen gewordenen Zentralgestirn verschlungen!
[PR-Terminus 10]
3. Terminus III

Atmosphäre: Kohlendioxid
Oberfläche: heiße und erdgroße Extremwelt (?)
Geschichte: Nachdem der Planet Milliarden Jahre lang in einer stabilen Umlaufbahn seine Sonne umkreist hatte, wurde er durch den altersbedingten Masseverlust des zum Roten Riesen gewordenen Zentralgestirns langsam nach außen abgetrieben. Nach unbestimmter Zeit kollidierte Terminus III mit dem benachbarten vierten Planeten und wurde dabei zerstört, wobei unzählige Trümmerteile mit Terminus IV direkt verschmolzen oder diesen später in einer Umlaufbahn umkreisten!
[PR-Terminus 10]
4. Terminus IV (HEER)
  Äquator- durchmesser:
28.316 km
  Schwer- kraft:
1,78 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt bzw. "Supererde" mit 8,7-facher Erdmasse
Bewohner: nicht ermittelt
Regierung & Politik: im 35. Jahrhundert Ausbildungs- und Trainingswelt der Söldner des Freiheitsbundes
techn. Anlagen: im 35. Jahrhundert energetische Transportröhren, welche die drei umgebenden Welten HEER, SCHMIEDE und TROSS miteinander verbanden; Ausbildungsstätten
Geschichte: Vor 3,4 Milliarden Jahren war Terminus IV noch ein anderer bzw. größerer Superplanet mit fast 10-facher Erdmasse, der erst seit dieser Zeit in die Ökosphäre bzw. habitable Zone seiner Sonne rückte und in Folge der hohen Schwerkraft gigantische Lebewesen hervorbrachte. Nach vielen Jahrmillionen trieb die Welt durch den altersbedingten Masseverlust des zum Roten Riesen gewordenen Zentralgestirns langsam auf eine weitläufigere Umlaufbahn – ebenso der Nachbarplanet Nummer drei. Unbestimmte Zeit später kollidierte dieser mit der Supererde, wobei sich beide Himmelskörper größtenteils verflüssigten und miteinander verschmolzen, während große Fragmente abgesprengt und ins All geschleudert wurden. Aus dem Hauptanteil der Materie entwickelte sich durch die eigene Gravitation ein neuer, nun etwas kleinerer kugelförmiger Planet. Die in der Nähe befindlichen Bruchstücke fing Terminus IV als Trabanten ein – darunter befanden sich drei große und unregelmäßig geformte Planetenfragmente mit eigenen Atmosphären.
  Zu einem unbekannten Zeitpunkt bauten die Cynos des Freiheitsbundes das Sonnensystem zu ihrer Basis aus und verbargen es mit einem Schutzschirm vor ihren übrigen Artgenossen des Heimlichen Imperiums. Diese wollten, nachdem sie als Beherrscher und Lenker des Intelligenz fördernden Lokalen Sternenschwarms vor rund einer Million Jahren von den Karduuhls (Schwarmgötzen) entmachtet und vertrieben wurden, die wandernde Kleingalaxie bei ihrer nächsten Ankunft in der Milchstraße zurückerobern. Der Zeitpunkt dafür wurde für das Jahr 3440 erwartet, worüber sämtliche galaktischen Völker, in deren Mitte die gestaltwandelnden sowie sehr langlebigen Wesen gruppenweise und inkognito lebten, in Unkenntnis gelassen wurden – auch dass das Sternenkonstrukt mittlerweile Verdummung und somit Chaos und Verderben verbreitete. Die pro-orientierten Cynos des Heimlichen Imperiums wollten sich ungefragt der Mithilfe der Milchstraßen-Zivilisationen zur Eroberung und Befreiung des Schwarms bedienen, wobei sie bei der Wahl ihrer Mittel sehr skrupellos handeln konnten. Ziel war bei Erfolg der gemeinsame Ab- bzw. Weiterzug dieses uralten Volkes innerhalb der Kleingalaxie, um wieder der ursprünglichen Bestimmung im Universum nachzugehen. Dagegen strebten die contra-orientierten Cynos des Freiheitsbundes, die mit diesen traditionellen Werten nichts mehr anfangen konnten, einen Verbleib in der Milchstraße an, über deren allumfassende Herrschaft sie sich in aller Öffentlichkeit aufschwingen wollten. Sie entwendeten die Konstruktionspläne des von den Terranern zu Beginn des 25. Jahrhunderts entwickelten Hyperinmestrons und modifizierten dieses Waffensystem, mit dem man ganze Sterne vernichten konnte. Der Plan war es, damit den energetischen Schmiegschirm des Schwarms, welcher diesen einhüllte und stabilisierte, umfassend zu zerstören, sodass sämtliche im Inneren enthaltenden Sonnen und Planeten ein integraler Bestandteil der Galaxis wurden – mit allen daraus resultierenden katastrophalen Folgen. Das althergebrachte Machtinstrument wäre damit für immer getilgt. Für diesen angedachten Großangriff begannen die Kontra-Cynos damit, im 35. Jahrhundert massenweise Söldner als Kämpfer und Technikexperten auszubilden und zu trainieren sowie die leistungsfähigsten Raumschiffe nach vorhandenen Blaupausen an geheimen Standorten (z.B. auf Arcane 2) bauen zu lassen. Dazu warben sie in allen Sternenreichen der Milchstraße Zigtausende von ahnungslosen Glücksrittern an (hauptsächlich Lemurer-Abkömmlinge, aber auch Blues und Unither), die sie sich dann durch mentale Beeinflussung gefügig und somit willenlos machten. Bei den zu erwartenden Auseinandersetzungen mit den Schwarmgötzen und ihren Hilfsvölkern wären die Söldner an Bord der Schiffe dann als Kanonenfutter verheizt worden. Nach der Ankunft auf SCHMIEDE wurden sie zunächst auf der Wohnwelt TROSS untergebracht.
  Ende November 3430 gelangten auch SolAb-Chef Galbraith Deighton sowie der Spezialroboter Vario-400 in seiner Kokonmaske als Tom Bistamurti unerkannt ins Terminus-System, um auf die Spur der bislang verschwundenen Galaktiker zu kommen. Wie alle anderen Absolventen mussten auch sie auf dem vierten Planeten – HEER genannt – in unzähligen Simulationen sowie Prüfungen ihre Stärken als gnadenlose Soldaten unter Beweis stellen. Danach wurde zu jedem Tagesende jeder Person in der Rohrbahn mit dem so genannten Kirlianleuchten die Erinnerungen an seine Persönlichkeit immer wieder aufs Neue gelöscht. Auch die Biopositronik von "Bistamurti" litt unter dieser Art von Gedächtnismanipulation, während Deighton dagegen mentalstabilisiert war. Erst nach einiger Zeit konnte der Vario-400 mit Hilfe des Terraners seine Funktionalität teilweise wiederherstellen, bevor ihre Tarnung aufflog und sie im System untertauchen mussten. Am 8. Dezember ließen sich auch Perry Rhodan und Darren Zitarra, die heimlich im Sonnensystem nach den Hyperinmestron-Bauplänen suchten, als Kämpfer nach HEER versetzen. Über diesen Umweg gelangten sie schließlich als auserwählte Turniersieger zur Raumstation TERMINUS-ALPHA im Orbit von TROSS, wo sie die Pläne vermuteten. Nach Zerstörung des System umgebenden Schutzschirms griff die bereits außerhalb wartende Flotte der Pro-Cynos sofort die Hauptwelten der Gegenfraktion an, was auch unzählige Söldner das Leben kostete. Rhodan konnte erst unter Androhung von Gegengewalt aushandeln, dass zumindest die zu willenlosen Werkzeugen gemachten Galaktiker von den Attacken verschont blieben. Dagegen starben alle Kontra-Cynos auf HEER, SCHMIEDE und TROSS, die sich dabei in schattenlose Obelisken verwandelten. Den ehemaligen Söldnern, die ihren freien Willen zurückerlangt hatten, wurde freigestellt, im Terminus-System eine gemeinsame und separierte Zivilisation aufzubauen. Über deren Entwicklung war bis zum 16. Jahrhundert NGZ nichts bekannt.
[PR-Terminus 9 - 12]
Monde: keine im herkömmlichen Sinne – stattdessen drei eingefangene Planetenfragmente sowie Tausende von weiteren Bruchstücken mit Durchmessern zwischen einem und 600 Kilometern, die manchmal mit den Hauptfragmenten kollidieren konnten
1. Terminus IV-1 (SCHMIEDE)
  Maximal- durchmesser:
11.904 km
  Schwer- kraft:
0,88 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: unregelmäßig geformtes Planetenfragment
Bewohner: nicht ermittelt
Regierung & Politik: im 35. Jahrhundert Werft- und Technikzentrum der Söldner des Freiheitsbundes
techn. Anlagen: im 35. Jahrhundert Raumschiffswerften, Waffenproduktion, Ausbildungsstätten
Geschichte: Ab Ende November 3430 mussten wie alle anderen bereits von den Cynos angeworbenen Glücksritter bzw. Söldner auch SolAb-Chef Galbraith Deighton sowie der Spezialroboter Vario-400 in seiner Kokonmaske als Tom Bistamurti auf dem Planetenfragment – SCHMIEDE genannt – in unzähligen Simulationen sowie Prüfungen ihre Stärken als spezialisierte Techniker unter Beweis stellen. Danach wurde zu jedem Tagesende jeder Person in der Rohrbahn mit dem so genannten Kirlianleuchten die Erinnerungen an seine Persönlichkeit immer wieder aufs Neue gelöscht. Auch die Biopositronik von "Bistamurti" litt unter dieser Art von Gedächtnismanipulation, während Deighton dagegen mentalstabilisiert war.
  Am 7. Dezember erreichte die YOGUL, ein im Auftrag des Freiheitsbundes gefertigtes "terranisches" Schiff, den Raumhafen von SCHMIEDE, dem allgemeinen Ankunftsort für alle Söldner aus der Milchstraße. An Bord befanden sich auch zehn eingeschmuggelte Besatzungsmitglieder der CART RUDO – darunter Perry Rhodan, dessen Leibwächterin Takayo Sukurai sowie die beiden Zeitspringer Juki Leann und Darren Zitarra. Gemeinsam wollten sie das verborgene Terminus-System infiltrieren, dessen Positionsdaten ermitteln und dort nach den entwendeten Konstruktionsplänen des terranischen Waffensystems namens Hyperinmestron zu suchen. Auf dem Weg zur routinemäßigen Unterbringung auf der Wohnwelt TROSS verloren die übrigen sechs des Einsatzteams durch das Kirlianleuchten ihre Identitäten. Einen Tag später ließen sich Sukurai und Leann für ihre Suche als Techniker nach SCHMIEDE versetzen, wobei sie jedoch von den Cynos enttarnt und zur Raumstation TERMINUS-ALPHA im Orbit von TROSS gebracht wurden.
  Schließlich landete die zuvor von den Kontra-Cynos geenterte und nun von den Pro-Cynos befreite CART RUDO auf dem Raumhafen, als auch Rhodans Gruppe während ihrer Flucht wieder auf SCHMIEDE eintraf. Gemeinsam mit der bewaffneten Schiffsbesatzung und Gucky kämpften sie gegen die anrückenden Terminus-Truppen an. Vor Ort befand sich auch das mit einem einsatzbereiten Hyperinmestron versehene Gigantschiff TAGIRA, welches jedoch durch ein Abwehrfeld geschützt war. Beim zufälligen Zusammentreffen mit Deighton und dem Vario-400 opferte der Spezialroboter seine Existenz, indem er sich mitsamt dem Abwehrmechanismus in die Luft sprengte. Nach Eroberung der TAGIRA konnte Professor Renier Bievre durch Bedienung der Waffe den System umgebenden Schutzschirm zerstören. Die bereits außerhalb wartende Flotte der Pro-Cynos griff sofort die drei Hauptwelten der Gegenfraktion an, was auch unzählige Söldner das Leben kostete. Rhodan konnte erst unter Androhung von Gegengewalt aushandeln, dass zumindest die zu willenlosen Werkzeugen gemachten Galaktiker von den Attacken verschont blieben.
[PR-Terminus 9 - 12]
2. Terminus IV-2
  Maximal- durchmesser:
4.655 km
  Schwer- kraft:
0,3 g

Atmosphäre: Kohlendioxid
Oberfläche: unregelmäßig geformtes Planetenfragment
Bewohner: nicht ermittelt
Geschichte: Der Himmelskörper war im 35. Jahrhundert so bedeutungslos, dass die Cynos vom Freiheitsbund ihm nicht einmal einen Namen gegeben hatten.
[PR-Terminus 10]
3. Terminus IV-3 (TROSS)
  Maximal- durchmesser:
12.066 km
  Schwer- kraft:
0,85 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: unregelmäßig geformtes Planetenfragment
Bewohner: im 35. Jahrhundert verschiedenste Milchstraßen-Völker (von den Cynos weitestgehend willenlos und apathisch gehalten)
Regierung & Politik: im 35. Jahrhundert Wohn- und Versorgungswelt der Söldner des Freiheitsbundes
techn. Anlagen: im 35. Jahrhundert Raumstation TERMINUS-ALPHA (bestehend aus neun alten und miteinander gekoppelten Superschlachtschiffen terranischer Fertigung) im Orbit – Basis des Freiheitsbundes der Cynos
Geschichte: Zu Beginn des 35. Jahrhunderts brachten die Cynos auf dem Planetenfragment – TROSS genannt– alle angeworbenen Glücksritter bzw. Söldner unter und schworen sie durch Gedächtnismanipulation auf unbedingte Treue für das Terminus-Projekt ein. Ab Ende November 3430 bewohnten auch SolAb-Chef Galbraith Deighton sowie der Spezialroboter Vario-400 in seiner Kokonmaske als Tom Bistamurti im Zuge ihrer Ermittlungen unerkannt eine Unterkunft. Von dort aus mussten sie sich wie alle anderen jeden Tag über die Rohrbahn zu ihren Simulationen und Prüfungen nach HEER und SCHMIEDE begeben.
  Am 2. Dezember erreichte der Cyno Caruso, Anführer des Freiheitsbundes, mit einem Beiboot TERMINUS-ALPHA, wo die entwendeten Konstruktionspläne des terranischen Waffensystems namens Hyperinmestron (von den Cynos nur als "Aggregat" bezeichnet) in der Positronik abgelegt waren. Fünf Tage später wurden auch Perry Rhodan, dessen Leibwächterin Takayo Sukurai sowie die beiden Zeitspringer Juki Leann und Darren Zitarra, die sich heimlich unter die neuen Söldner gemischt hatten, auf TROSS einquartiert. Gemeinsames Ziel war das Auffinden und die Löschung der Hyperinmestron-Baupläne im Terminus-System. Zu diesem Zweck begaben sich Rhodan und Zitarra zunächst nach HEER sowie Sukurai und Leann nach SCHMIEDE. Unbemerkt davon konnte Deighton inzwischen den durch das Kirlianleuchten beschädigten Vario-400 mit einen Programmneustart komplett wiederherstellen. Als Turniersieger erreichten der Terraner und der Dabrifa-Agent am 8. Dezember wunschgemäß TERMINUS-ALPHA mit seinem Positronikraum und den Datenspeichern. Caruso, der Rhodans Gruppe längst bemerkt hatte, durchkreuzte diesen Plan und ließ alle vier nacheinander festnehmen und in der Raumstation inhaftieren. Einige Zeit darauf wurde auch Professor Renier Bievre von der CART RUDO, die bislang vergeblich das verborgene Terminus-System gesucht hatte und nun von den Cynos geentert worden war, zu ihnen in die Zelle gesperrt.
  Der Anführer des Freiheitsbundes manipulierte nun die zwei Zeitspringer mittels Psi-Energie, um ihre Fähigkeiten künftig für seine Ziele zu nutzen. Leann wurde gezwungen, Rhodan mit einem Sprung in die Zukunft die Ankunft des Sternenschwarms in zehn Jahren zu präsentieren – und damit auch massenhaft Chaos, Verzweiflung und Tod für die Milchstraße. Daraufhin erläuterte Caruso die Beweggründe des Heimlichen Imperiums und bot Rhodan einen Handel an: Die gezeigte Katastrophe könne abgewendet werden, falls das Solare Imperium für das Terminus-Projekt arbeiten würde. Im Sol-System befanden sich versteckt die beiden pro-orientierten und mächtigen Cynos Schmitt und Nostradamus, welche angeblich die Galaxis mit dem Schwarm unterjochen wollten. Durch deren Auslieferung an Caruso und seine kontra-orientierten Vertreter des Freiheitsbundes wäre diese Gefahr beseitigt. Würde dies nicht innerhalb eines Monats geschehen, müsste das Heimatsystem der Terraner als "letzte Rettung" zusammen mit den zwei Cynos zerstört werden. Bevor Rhodan sich entscheiden konnte, entpuppte sich Sukurai überraschend als Pro-Cyno, die eine Gegenspielerin tötete und die Gefangenen befreite. Zuvor gelang es ihr, einen ins Sonnensystem geschmuggelten Sender zu aktivieren, der das Versteck des Freiheitsbundes an ihre Artgenossen in der Galaxis verriet. Auf der Flucht klärte die ehemalige Leibwächterin Rhodan über die wahren Verhältnisse der verfeindeten Cyno-Fraktionen mit Caruso als skrupellosen Hauptgegner auf. Per Transmitter gelangte die Gruppe wieder nach SCHMIEDE, während die Kontra-Cynos die Evakuierung von TERMINUS-ALPHA einleiteten. Nach Zerstörung des System umgebenden Schutzschirms griff die bereits außerhalb wartende Flotte der Pro-Cynos sofort die drei Hauptwelten der Gegenfraktion an, was auch unzählige Söldner das Leben kostete. Rhodan konnte erst unter Androhung von Gegengewalt aushandeln, dass zumindest die zu willenlosen Werkzeugen gemachten Galaktiker von den Attacken verschont blieben. In einem letzten Aufbäumen griff Caruso mit seinen Psi-Kräften den flüchtigen Terraner mental an, wurde jedoch mit Guckys Hilfe besiegt – der Cyno starb und verwandelte sich wie seine Kontra-Artgenossen in einen schattenlosen Obelisken. Die Raumstation wurde gleichzeitig im Feuergefecht zerstört.
[PR-Terminus 9 - 12]
5. Terminus V

Atmosphäre: keine
Oberfläche: massige und vereiste Gesteinswelt
6. Terminus VI

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
Monde: Anzahl nicht ermittelt

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