Temur-Sonnenfünfeck

Spektralklasse: B Riese x 5 (Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon)

Temur-Sternhaufen
Sonnentransmitter in der Temur-Dunkelwolke
keine Planeten
Entfernung zu Sol: 77.810 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 48.078 Lichtjahre
Entfernung zu Quinto-Center (alte Position): 49.822 Lichtjahre
Entfernung zum Galaktischen Zentrum: 61.279 Lichtjahre

Die Kantenlänge der fünf in einer Ebene angeordneten Sonnen beträgt ca. 13 Milliarden Kilometer. Die gesamte Sternformation wurde zwischen 50.253 v.Chr. und 50.250 v.Chr. von den Sonneningenieuren im Auftrag der Lemurer errichtet. Um den Stern Alpha befand sich bis 50.063 v.Chr. der Steuerplanet Gharzil, bevor er aufgrund bevorstehender Haluter-Angriffe von den Lemurern entfernt wurde. Später übernahm die Temur-Schaltstation (ausgehöhlter Planetoid, Durchmesser: 90 km, Krustenstärke: 20 km), die zunächst in einer stationären Halbraumblase eingebettet war, die Bedienung des Transmitters. Seitdem hat die Station ihren festen Standort rund fünf Milliarden Kilometer "über" dem Materialisierungsfeld des Sonnenfünfecks. Im Zentrum des Planetoidenhohlkörpers schwebt eine weitere Kugel (Durchmesser: 40 km), auf deren Oberfläche eine künstliche Atmosphäre mit Parklandschaft erschaffen wurde. Wiederum im Innern der Zentralkugel befinden sich alle technischen Anlagen.
Während des Methankrieges in der Westside der Milchstraße wurde der Arkonide Kwan da Arthamin mit vielen seiner Einheiten 8004 v.Chr. unabsichtlich vom Khorsal-Transmitter zum Temur-Sonnenfünfeck abgestrahlt. Die Schaltstation versetzte ihn und seine knapp 1.500 Leute gewaltsam in einen künstlichen Tiefschlaf, aus der sie erst im September 2420 n.Chr. von Atlan erweckt wurden. Das Historische Korps der USO (United Stars Organisation) erforschte die Schaltstation, als diese sich im Oktober 2421 erneut in die Halbraumblase zurückzog. Grund dafür war ein Goldener namens Talossa, ein ehemaliger Vertrauter der Meister der Insel (MdI), der mit Tefrodern die Anlagen besetzt hatte. Mit der IMPERATOR III unter Atlans Führung gelang einige Zeit später der Durchbruch in die Station, wobei es oberstes Ziel war, dass der Arkonide vom Zentralrechner als lemurischer Tamrat anerkannt wurde. Talossa plante das Sol-System mit einer Shimada-Aufrissbombe zu vernichten, die er über einen Transmitter ans Ziel transportieren wollte. Die Sicherheitsschaltung Lemuria der Schaltstation verhinderte dies jedoch und sandte die Bombe am 26. Januar 2422 stattdessen zum Misaam-Duo. Der von den Abwehreinrichtungen eingefangene Computerspezialist Marius Richard Bogin verschmolz mit dem Rechner und verschaffte Atlan so den benötigten Tamrat-Titel. Unter großen Kämpfen und Zerstörungen entkam Talossa mit einem Raumschiff, während die Station aus der Halbraumblase in den Normalraum zurückkehrte.
Als später verstärkt bedrohliche Hyperstürme auftraten, mussten die Temur-Anlagen am 19. April vorsichtshalber geräumt werden. Atlans Bewusstsein an Bord seines Flaggschiffs durchlebte mehrere Visionen in der Vergangenheit dieses Raumsektors. Als tausende Staubwale der wahnsinnigen Sternengardisten erschienen und sich untereinander bekämpften, brachte Atlan sie mit einem riesigen Abbild des legendären Heroen Dar Tranatlan zur Besinnung. Später wurde der Sonnentransmitter über die wieder in Besitz genommene Schaltstation so modifiziert, dass eine von ihm erzeugte Schockwelle die Stürme neutralisierte.
[PR-TB 396, 402, 411]

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