Achtung: Einige Daten über unser Sonnensystem wurden PR-spezifiziert und dementsprechend abgeändert!

Sol

(arkonidisch: Larsafs Stern, cappinsch: Tranat, lemurisch: Apsu, pharisch: Mitraia, shuwashisch: Frenczy, tefrodisch: Valuur, vojaridisch: Talan)

Spektralklasse: G2-V, Durchmesser: 1,392 Mio. km, Oberflächentemperatur: 5.800 Kelvin

8 Planeten, 39 Monde (früher 11 Planeten, 42 Monde)
Entfernung zu Arkon: 34.000 Lichtjahre
Entfernung zu Kreit: 6.136 Lichtjahre
Entfernung zu Gladors Stern: 10.251 Lichtjahre
Entfernung zu Boscyks Stern: 6.309 Lichtjahre
Entfernung zu Akon: 45.000 Lichtjahre
Entfernung zu Verth: 68.319 Lichtjahre

20.103.191 v.Chr. kam es durch den Einsatz der Purpur-Teufe (eine Art Situationstransmitter) beim damals 5. Planeten Sheheena zu einem unbeabsichtigten Nebeneffekt, der die Sonne, damals Mitraia genannt, einen sehr starken 6D-Impuls aussenden ließ, welcher auch Milliarden von Lichtjahren weit geortet werden konnte. Eine gleichzeitig angreifende Flotte von Sterngewerken der kriegerischen Tiuphoren wurde durch die gravomechanische Schockwelle größtenteils vernichtet, bevor Kodex-Einheiten einen Gegenangriff starteten. Die Besatzung der zeitgereisten BJO BREISKOLL konnte an Bord des Sterngewerks TOIPOTAI die larischen Proto-Hetosten Avestry-Pasik und Pey-Ceyan aus ihrer Gefangenschaft befreien und in Sicherheit bringen.
20.059.809 v.Chr. wurde die Leiche der positiven Superintelligenz ARCHETIM im Inneren der Sonne versenkt, die damit zum "sechsdimensional funkelnden Juwel" wurde. Gleichzeitig errichteten ihre Hilfsvölker als Wallfahrtsort drei TRIPTYCHON-Wächterstationen in der Sonnenkorona, wo man Tausende von versteinerten Schohaaken-Inkarnationen mit gespeichertem Wissen unterbrachte. 6.999.124 v.Chr. begann der ehemalige Jamondi-Schutzherr Gon-Orbhon in Verbindung mit dem wahnsinnigen Nocturnenstock Satrugar die Reste des toten Psi-Körpers in Sol anzuzapfen, um selbst zu einer Superintelligenz werden zu können. Mit der Verbannung Gon-Orbhons in einen Hyperkokon in der Großen Magellanschen Wolke 6.999.037 v.Chr. durch die Superintelligenz ES endete dieser Prozess.
196.516 v. Chr. verankerten die Takerer-Cappins aus der Galaxis Gruelfin in der Sonnenkorona einen Todessatelliten, der das Sonnensystem und somit auch die takerischen Bio-Experimente auf der damaligen Erde in einer Nova-Explosion vernichten sollte, falls Ganjasen-Cappins hinter die verbrecherischen Gen-Manipulationen kommen sollten. Während der Dolan-Krise 2436/37 kam es bei Angriffen der Zweitkonditionierten und Uleb zu schweren Verwüstungen der Planeten. Im Oktober 3430 wurde auf Terra versehentlich der Funkimpuls für den Todessatelliten ausgelöst, der den Energiehaushalt Sols hyperenergetisch störte und allmählich zur Nova aufheizte. Zwei Jahre später entdeckte der Accalaurie Accutron Mspoern die cappinsche Sonnenstation. Erst im Juli 3434 konnte die Gefahr durch die Sprengung des Satelliten beseitigt werden. Während dieser vier Jahre befand sich das gesamte System erstmals in ein Antitemporale Gezeitenfeld (ATG-Feld) gehüllt, um einem Angriff der Antiterranischen Koalition zu entgehen. Das fünf Minuten in die Zukunft versetzte Sonnensystem war für Außenstehende unsichtbar und erhielt in dieser Zeit den Namen Ghost-System.
Ende Oktober 3442 erreichte der Sternenschwarm das Sol-System und nahm es in sich auf. Am 17. Januar 3443 wurde das System auf Initiative der Schwarmgötzen um 900,82 Lichtjahre tiefer in die wandernde Kleingalaxis versetzt und kehrte erst im Mai gleichen Jahres an seinen angestammten Platz in der Milchstraße zurück.
Vom 20. Dezember 3458 bis 5. Januar 3459 wurde das Sol-System von den Laren in eine fünfdimensionale Energiehülle eingeschlossen. Zwischen 10. Juli 3459 und 7. März 3460 wurde das System vor den Angriffen der Laren und Überschweren erneut durch ein ATG-Feld gesichert, bevor es schließlich zusammenbrach. Vom 28. Oktober 3459 bis zum 28. Juni 3585 befand sich der Zwergstern Kobold im Sol-System und bildete zusammen mit dem Muttergestirn den Sonnentransmitter Twin-Sol.
Ende Dezember 428 NGZ (4015) tauchten nahe Sol zwölf MASCHINEN des Dekalogs auf, die von dem Zeroträumer Kazzenkatt alle geopfert wurden, um den gehirnähnlichen Anin-An den Weg zur Unterjochung der Menschheit zu öffnen. Vom 24. Oktober 1144 NGZ (4731) bis 16. Mai 1147 (4734) hüllte Monos das Sonnensystem in ein Deftra-Feld ein und machte es so optisch unsichtbar. Während seines Zusammenbruchs kam es am Rande des Systems zu Angriffen der Cantaro und der Báalol-700-Klone auf die Einheiten der Widerstandsgruppe WIDDER, der Posbis und der Haluter.
Im März bis Mai 1174 NGZ (4761) erschien der Kunstplanet Wanderer mit der suizid-gefährdeten Superintelligenz ES im Sol-System und verursachte mit ihrer Ausstrahlung unter den Menschen Depressionen und Angstzustände. Vom 10. Januar bis 15. Mai 1200 NGZ (4787) befand sich das Sol-System in einer hyperenergetisch Toten Zone (Hyperraum-Parese). Das ATG-Feld wurde im Frühjahr 1289 NGZ (4876) während der Tolkander-Krise ein weiteres Mal aktiviert. Am 3. März 1312 NGZ (4899) wurde das Sonnensystem von einem Kristallschirm eingehüllt, um einen Angriff der Kriegsflotte aus der Galaxis Tradom erfolgreich abzuwehren. Dennoch hatten die Verteidigungseinheiten der Terraner, Arkoniden und Posbis große Verluste zu beklagen.
Nach Erhöhung der Hyperimpedanz im September 1331 NGZ (4918) konnte der Schirm nicht mehr aufrecht erhalten werden. Zugleich begann Sol mit einer verstärkten Strahlung im sechsdimensionalen Spektrum. Grund dafür war die in der Sonne eingelagerte Leiche von ARCHETIM, die nun erneut von Gon-Orbhon angezapft wurde. Am 19. Februar 1333 NGZ (4920) flog ein Wissenschaftsteam unter Myles Kantor mit der MUNGO PARK erstmals in die Sonnenkorona, wo sich eine "Fremdmassenkonzentration" befand. Erst am 6. März konnte man mit dem Sonnentaucher INTRALUX zu den drei TRIPTYCHON-Stationen vordringen und die Geschichte von ARCHETIM in Erfahrung bringen. Mitte April begannen 50 Kybb-Titanen mit der allmählichen Aufheizung Sols zu einer Supernova, damit ARCHETIMS Körper bei der entstehenden Explosion herausgeschleudert und von Gon-Orbhon nur noch eingesammelt werden brauchte. Als sie auch die TRIPTYCHON-Stationen angriffen und für diese keine Rettung mehr bestand, regte Kantor den Psi-Körper zu einer spontanen Entladung an und strahlte die entstandene sechsdimensionale Energie mit dem Zapfstrahl zu Gon-Orbhon zurück, damit dieser an der Überladung zu Grunde gehen sollte. Am 30. April explodierten als Reaktion darauf die Stationen, wobei Kantor den Tod fand – der Aufheizungsprozess ging indessen weiter. Mit der großen Befreiungsschlacht am 27. Mai wurden alle Kybb-Titanen von der Sonne abgezogen, sodass der Nova-Prozess beendet wurde.
Am 16. März 1344 NGZ (4931) konnte mit Inbetriebnahme der TERRANOVA-Flotte der Kristallschirm (Durchmesser: 30,2 Mrd. km) für kurze Zeit aufgebaut aber nicht stabilisiert werden. Erst mit den Salkrit-Hyperkristallen erfolgte am 7. Oktober ein Neuaufbau, der zugleich einen eintreffenden Dunklen Obelisken der Chaosmächte abwehrte und zerstörte. Am 2. November erfolgte der Angriff von 242 Traitanks der Terminalen Kolonne TRAITOR auf den TERRANOVA-Schirm, den dieser aber mit Hilfe des Nukleus und des angezapften ARCHETIM-Psi-Körpers abwehren konnte. Im Laufe der nächsten Monate stieg die Zahl der zusammengezogenen Traitanks bis Februar 1345 NGZ (4932) auf 17.424 an. Trotz dieser Übermacht hielt der Schirm stand. Im April konnten dennoch erste TRAITOR-Einheiten durch geschaffene Öffnungen ins Sol-System schlüpfen. Im August attackierten bereits 259.424 Traitanks den TERRANOVA-Schirm. Am 26. Januar 1346 NGZ (4933) kam das Raumschiff eines Dunklen Ermittlers aus der Sonne heraus, der den toten Körper ARCHETIMS untersuchen sollte und dabei selbst den Tod fand. Perry Rhodan, Gucky und der Roboter Aquinas betraten den leeren Flugkörper, welcher danach Fahrt aufnahm und die Selbstzerstörung der SEOSAMH bei Merkur verursachte. Danach raste der so genannte Quell-Klipper mit seinen Besuchern durch eine Strukturlücke im Schutzschirm mit unbekanntem Ziel davon.
Ende April 1347 NGZ (4934) erschien neben den immer noch zahlreichen Angreifern am TERRANOVA-Schirm ein mächtiges UHF-Potential, das nach einer ausgiebigen Erkundung wieder verschwand. Am 17. November zogen sich die unzähligen Traitanks vom Schirm zurück, nachdem die Retroversion (Rückbildung einer Negasphäre) in der Galaxis Hangay gelungen war und TRAITOR somit in der Milchstraße nicht mehr benötigt wurde. Allerdings kehrten sie auf Anweisung des Chaopressors (Heerführers) KOLTOROC am 21. November mit dem provisorisch einsatzbereiten Chaotender VULTAPHER zum finalen Sturm auf das Sol-System zurück. Zur Unterstützung der Terraner erschien eine von Imperator Bostich I. angeführte galaktische Streitmacht, bevor VULTAPHER neben 257.972 Traitanks eine Geheimwaffe einsetzte, die den Schirm entscheident beeinträchtigte. Kurz bevor der Kristallschirm endgültig zusammenbrach, konnte Rhodan im fernen Hangay KOLTOROC besiegen und den Angriff stoppen. Anschließend verschwand der Chaotender mit den Einheiten der Kolonne im All – der Belagerungszustand war damit vorbei. Der TERRANOVA-Schirm wurde am 1. Dezember deaktiviert.
Am Rand des Sol-Systems materialisierte am 26. April 1463 NGZ (5050) ein Feuerauge der Frequenz-Monarchie – eine mit Psi-Materie versehene Vernichtungswaffe, welche Sonnen in Supernovae verwandeln konnte. Das Feuerauge prallte in den folgenden Tagen immer wieder zunächst wirkungslos auf den aktivierten TERRANOVA-Schirm und büßte dabei an Psi-Masse ein, bevor es ihn am 30. April durchdrang und Kurs auf das Zentralgestirn nahm. Durch Wechselwirkungen der Psi-Waffe mit dem Schirm ließ sich letzterer nicht mehr deaktivieren – die Bewohner des Sonnensystems waren damit gefangen. Den Schohaaken gelang es am 11. Mai, Psi-Materie aus ARCHETIMS Körper in das kurz vor der Explosion stehende Feuerauge zu transferieren. Derart stabilisiert konnte es von ARCHETIM absorbiert und schließlich vom geschwächten ES in sich aufgenommen werden. Mit dem Ende der Gefahr durch die Waffe löste sich der Kristallschirm auf.
Nach einer Reihe merkwürdiger Technikausfälle auf allen Planeten verschwand am 5. September 1469 NGZ (5056) das gesamte Sol-System durch das Wirken der Entität QIN SHI aus dem Normaluniversum. Es fand sich unmittelbar in einem 150 Lichtjahre durchmessenden Miniaturuniversum wieder, welches Anomalie genannt wurde und dessen Naturgesetze sich veränderten. Kurz darauf erschienen drei Nagelraumschiffe, die am 9. September in die Sonne eintauchten und damit begannen, den eingelagerten Korpus von ARCHETIM aus Sol herauszulösen, was aber misslang. Über die Forschungsstation AMATERASU kamen die Terraner später in vagen Kontakt mit den körperlosen Fremden namens Spenta, die von Sonnenenergie lebten und zu diesem Zweck die tote Superintelligenz als Fremdkörper entfernen wollten. Da dies aber nicht möglich war, beschlossen die ungebetenen Besucher die Auslöschung von Sol. Weitere Nagelschiffe erschienen und die Spenta begannen, ohne dass die Terraner es verhindern konnten, mit der Konstruktion des Fimbul-Netzes (zweidimensionale Kugelschale im Inneren der Sonne), die am 13. September abgeschlossen war und mit einem Impuls aktiviert wurde. Der gewünschte Effekte setzte verzögert am 29. September ein: Sol verfinsterte sich, nachdem die Kernfusion aussetzte, und wurde zu einer schwarzen Kugel, die weder Licht noch Wärme spendete.
Parallel zu dieser Entwicklung entstand im Einsteinraum am Platz des verschwundenen Sonnensystems eine Region absoluter Leere (keine Materie, keine Raumzeit) – dem so genannten "Sektor Null", welcher eine Todesfalle für Raumschiffe darstellte und deshalb von 75.000 Einheiten der terranischen und Galaktischen Flotte abgesichert werden musste. Im Umkreis bildeten sich zugleich starke Hyperstürme. Am 9. Oktober untersuchten terranische Experten erstmals den Sektor mit dem Spezialschiff BURNORRAL, welches jedoch von einem Hyperaufriss aufgesogen wurde. Kurz darauf erforschte die technologisch überlegene JULES VERNE unter der Leitung von Ronald Tekener den Sektor Null, wo man am 14. November das leblose Wrack des zuvor verschwundenen Explorers GEMMA FRISIUS entdeckte, welches von "Blütenblatt 37" und "Kleber 37" beherrscht wurde. Es stellte sich heraus, dass rund um die Position des verschwundenen Sonnensystems 47 weitere gekaperte und ortungstechnisch verborgene Schiffe seit Anfang September platziert worden sind. Diese bildeten die 48 Blütenblätter der so genannten Zeitrose, die eine Waffe namens BOTNETZ aktivierte, d.h. Sol und ihre Planeten im Auftrag von QIN SHI letztlich in die Anomalie versetzte.
Allmählich kristallisierte sich heraus, dass die Anomalie bzw. das Mini-Universum vom Totenhirn der Superintelligenz ALLDAR gesteuert und damit Neuroversum genannt wurde. Um es zusätzlich zu stabilisieren, benötigte das Gehirn den zu sich geholten Körper von ARCHETIM in der Sonne. QIN SHI, eine weitere Superintelligenz, wollte die Anomalie übernehmen und so eine Machtbasis erschaffen, die selbst für die Kosmokraten unangreifbar wäre. Anfang Oktober wurde das Sol-System nach der Aktion der Spenta von den Sayporanern und den seesternähnlichen Fagesy besetzt – zwei weitere Hilfsvölker der negativen Entität QIN SHI. Am 28. November konnte der erschienene Delorian Rhodan mittels Hyperkristalle einen Sextadim-Schleier um das System erzeugen, welches seine Bewohner vor seinen Feinden schützte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Spenta den toten Korpus von ARCHETIM noch immer nicht aus Sol herausgelöst – Schuld daran war eine Art Siegel, welches seit Jahrmillionen die Superintelligenz absicherte. Damit schien die unterbrochene Sonnenkernfusion unumkehrbar zu sein. Zugleich stellte ein Erkundungsschiff fest, dass die Anomalie allmählich schrumpfte und in absehbarer Zeit zusammenbrechen würde – vermutlich durch die Wechselwirkung mit dem Sextadim-Schleier. Der Sayporaner Chourtaird stellte einen Kontakt zwischen den Terranern und den Sonnenhäuslern her, um beide Positionen darzulegen. Am 16. Dezember hatten die Spenta endlich Erfolg mit der Entfernung und dem Abtransport des Leichnams aus der Sonne. Mit dieser Aktion entstand gleichzeitig eine schmerzvolle emotionale Flutwelle, der ARCHETIM-Schock, welche das gesamte Sol-System sowie die überraschten Terraner überrollte. Am 11. Januar 1470 NGZ (5057) entfernten die Spenta wie versprochen das Fimbul-Netz um die Sonne und initiierten deren Neuzündung. Gleichzeitig erschuf Delorian Rhodan am Rande der Anomalie eigenmächtig einen Dimensionstunnel zum Standarduniversum und verließ die Terraner mit der Warnung, dass ein baldiger Angriff von QIN SHI zu erwarten sei. Dieser erfolgte am 16. Januar mit der Bildung eines neuen Tunnels, woraufhin die Terraner und ihre neuen Alliierten sich vereint mit ihren Flotten den feindlichen Invasoren entgegenwarfen. QIN SHI persönlich erschien in der Anomalie und versuchte immer wieder, den Sextadim-Schleier zu überwinden. Die positive Entität ARDEN stellte sich in den Weg und wurde daraufhin von der negativen Superintelligenz verschlungen. Als am 17. Januar der Schleier zusammenbrach, wurde QIN SHI unerwartet von innen heraus von ARDEN und anderen vereinnahmten Wesenheiten gestoppt und vom Sol-System fortgelenkt – hin zur Ephemeren Pforte, einem Schwarzen Loch, wo nach dem Hineinsturz der parasitären Superintelligenz die Anomalie ohne Moralischen Kode endgültig stabilisiert werden konnte. Die gegnerischen Flotten zogen ebenfalls ab. Eine weitere Entität namens TAFALLA, welche ebenfalls positiv im Universum agiert hatte und nun im Sterben lag, wollte wie damals ARCHETIM im Innern der Sonne bestattet werden. Mit der Erlaubnis von Perry Rhodan und Reginald Bull nahm TAFALLA das leere Grab in Besitz. Delorian Rhodan versetzte das Sol-Systems mit dem BOTNETZ zurück an seinen alten Platz im Standarduniversum, doch durch den anderen Zeitablauf im Neuroversum schrieb man dort bereits den 26. August 1503 NGZ (5090).
Nachdem das Atopische Tribunal am 9. August 1514 NGZ (5101) den lunaren Erdmond als "mobilen Gerichtshof" aus dem Sonnensystem entfernt hatte, wurde der Kristallschirm wieder aktiviert. Am 16. Dezember 1516 NGZ (5103) erschien das als Fragmentraumer getarnte neue Omniträgerschiff RAS TSCHUBAI außerhalb des Schirms und ging auf Überlichtflug. Dort griffen die Onryonen erwartungsgemäß mit Linearraumtorpedos an und lösten ein heftige Explosion aus. Das Schiff galt als vernichtet, doch lediglich die abgestoßenen Oberflächenaufbauten der Posbi-BOX rematerialisierten als Trümmerteile. Mitte August 1517 NGZ (5104) untersuchten onryonische Wissenschaftler des Raumvaters ZAATRO das Siegel in der Sonne, welches nach deren Aussagen älter als 20 Millionen Jahre war und dementsprechend nicht von ARCHETIM stammen konnte. TAFALLA war dagegen kein vollwertiger Ersatz für diese Ruhestätte. Zwei Agenten des Terranischen Liga-Dienstes (TLD) infiltrierten das Schiff mit einer Schadsoftware, um es danach jederzeit übernehmen zu können.
[PR 376 ff]

Hauptwelt: Terra

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Merkur (lemurisch: Asalluc)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
57,9 Mio. km
Äquator- durchmesser:
4.878 km
Umlaufzeit:
88 Tage
Rotations- zeit:
58,65 h
Achsen- neigung:
ca. 2°
Mittl. Tages- temperatur:
+330 °C
Schwer- kraft:
0,38 g

Atmosphäre: Helium (äußerst dünn)
Oberfläche: Kraterlandschaft, die bei der Sprengung des Todessatelliten in der Sonne im Juli 3434 teilweise verwüstet wurde
Bewohner: Terraner (innerhalb Städte unter Schutzkuppeln, 1469 NGZ (5056): 40 Mio. Einwohner)
techn. Anlagen: früher Schaltzentrale für das Antitemporale Gezeitenfeld (ATG-Feld) mit Gezeitenwandler und Hypertronzapfer, ab 1289 NGZ (4876) Forschungszentrum Merkur-Alpha, ab 1344 NGZ (4931) BACKDOOR-Transmitterbahnhof (gespeist durch Sonnenzapfung) für Frachtcontainer
Geschichte: Am 30. Oktober 3430 aktivierte Geoffry Abel Waringer im Rahmen von Fall Laurin erstmals das Sonnensystem umspannende ATG-Feld. Im Juli 3432 jagte Gucky auf Merkur den Anti Sacon Hashey, der in Ribald Corellos Auftrag den Gezeitenwandler sabotieren wollte. Am 1. März 3460 wurde der Wandler bei einem Angriff der Überschweren zerstört. Nach einer erneuten Vernichtung des Wandlers im Juni 1289 NGZ (4876) errichtete man auf dem alten Standort das Forschungszentrum Merkur-Alpha. Im Dezember 1311 NGZ (4898) stahlen Agenten des Reiches Tradom aus dem Zentrum wichtige Daten über die Aagenfelt-Barriere, die das Sol-System schützte. Am 20. Januar 1344 NGZ (4931) wurde die neue BACKDOOR-Transmitterstrecke nach Maldonaldo eröffnet. Der reguläre Containerbetrieb erfolgte ab dem 30. Oktober. Nachdem der gefangene Roi Danton von der Terminalen Kolonne TRAITOR in das Dualwesen Dantyren verwandelt worden war, wurde am 22. Mai 1345 NGZ (4932) der Frachtverkehr eingestellt, um einem Geheimnisverrat zuvorzukommen. Später konnte über den Bahnhof eine Verbindung zu den neuen MOTRANS-Plattformen hergestellt werden. Ab Juli kreiste die SEOSAMH, das Raumschiff der gefallenen Mächtigen Nuskoginus, Deltoro, Unscrow, Dumgard, Karrillo, Kafug und Konferge, in einer Umlaufbahn. Am 26. Januar 1346 NGZ (4933) löste die Annäherung des Quell-Klippers eines Dunklen Ermittlers die Selbstzerstörung der SEOSAMH aus. Die Sieben Mächtigen gelangten dabei auf den Klipper, der danach aus dem Sol-System verschwand.
[PR 400 ff]
2. Venus (arkonidisch: Larsa, lemurisch: Lahamu)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
108,2 Mio. km
Äquator- durchmesser:
12.104 km
Umlaufzeit:
224,7 Tage
Rotations- zeit:
240 h R*
Achsen- neigung:
ca. 3°
Mittl. Tages- temperatur:
+50 °C
Schwer- kraft:
0,85 g

Atmosphäre: Kohlendioxid-Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: junge Dschungelwelt mit vielen Sümpfen, hoher Luftfeuchtigkeit und geschlossener Wolkendecke; vier Kontinente (Aphrodithe, Dione-Astarte, Ishtar, New Atlantis), viele tätige Vulkane
Bewohner: Terra-Kolonisten, bis 2030 auch halbintelligente Robbenwesen
Hauptstadt: Port Venus
Regierung & Politik: Teil der Liga Freier Terraner (LFT), davor zum Solaren Imperium
techn. Anlagen: ca. 8005 v.Chr. erbaute Militärfestung der Arkoniden mit Positronengehirn
Wirtschaft: Venus-Wein, Landwirtschaftsprodukte
Geschichte: Ab ca. 51.800 v.Chr. bewohnten Lemurer-Kolonisten den Planeten, bevor sie während des Haluter-Krieges ca. 50.000 v.Chr. ausgerottet wurden. 8009 bis 8002 v.Chr. war die Venus bzw. Larsa von Arkoniden bzw. Kolonisten von Visal IV (und kurzzeitig auch von Zakreb V) unter Amonar da Cirol besiedelt worden (Hauptsiedlung: Amonaris), bevor die Bewohner bis auf wenige Ausnahmen durch die Überlappungsfronten des Druuf-Universums verschwanden. Zuvor ordnete Atlan da Gonozal die Evakuierung der meisten Siedler von Larsa an. Nach dem Untergang der arkonidischen Flotte im Sonnensystem starben die zurückgebliebenen Überlebenden bis ca. 6000 v.Chr. aus.
Am 17. Juni 1971 n.Chr. wurde das zeitgereiste tefrodische Raumschiff RAWTHOR, welches die Erstbegegnung zwischen Terranern und Arkoniden auf Luna verhindern sollte, von der Venus-Positronik vernichtet. Im Frühjahr 1972 stießen Perry Rhodan und seine Gefährten mit der GOOD HOPE erstmals auf die arkonidische Festunganlage. Anfang des 21. Jahrhunderts (bzw. bereits 1980/81) kamen die ersten terranischen Kolonisten auf den Planeten. 2030 siedelten die heimischen Venus-Robben auf eigenen Wunsch und mit Hilfe der Terraner nach Miramar über, wo sie ungestört von den Kolonisten leben konnten. Im Juli 2040 fand in einem Museum das legendäre Schwertduell zwischen Rhodan und Atlan statt. Eine größere Gruppe von Menschen wurde im September 2042 vom Planeten Gray Beast auf die Dschungelwelt umgesiedelt. Im Juni 2044 wurde die Venus kurzzeitig von den Springern besetzt, die ihr Handelsmonopol gefährdet sahen. Ab 2130 übernahm der Mondgroßrechner NATHAN die Aufgaben der Venus-Positronik für das Sol-System.
Ende Juni 2169 besuchte Rhodan die Mutantenschule Crest, wo der skrupellose Ferrone Saquola zuvor einige Nachwuchsmutanten für ein eigenes Korps abwarb. Es kam zu mehreren Gefechten zwischen Rhodans Gefährten und den Anhängern des Divestors, der die Paragaben anderer Personen stehlen konnte und der sich nun in der Venus-Festung mit der Positronik verschanzte. Am 2. Juli startete der Großadministrator einen Großangriff auf die Festung. Mit Hilfe des Teleporters Tako Kakuta gelang es dem Einsatzkommando, direkt bis zu Saquola vorzustoßen. Der Sieg entpuppte sich als Falle: Kakuta stand unter mentaler Kontrolle des Ferronen, sodass es diesem gelang, Rhodan zu überwältigen. Danach flüchtete Saquola mit seinen Untergebenen und den Gefangenen mit einem Schiff von der Venus.
Aufgrund hyperenergetischer Störungen in der Sonnenstrahlung, verursacht durch den Todessatelliten, musste der Planet 3434 vorübergehend durch einen Paratronschirm geschützt werden. Im März 3460, nach der Eroberung des Sonnensystems durch die Überschweren, verübten die Besatzer unmenschliche Greueltaten an den Bewohnern der Venus. Im Februar 1217 NGZ (4804) evakuierte man einen Teil der Mars-Bewohner zur Venus, bevor der rote Planet ins Arresum (Minusseite des Universums) versetzt wurde.
Von Juli 1345 NGZ (4932) bis Januar 1346 NGZ (4933) experimentierten einige Aras unter der Leitung von Rith'meas und Paspatern heimlich auf dem Planeten mit einer Genprobe des bereits lange verstorbenen Doppelkopfmutanten Iwan Iwanowitsch Goratschin. Die Galaktischen Mediziner wollten eine Klon-Armee des Zünders erschaffen, um sie gegen die Terminale Kolonne TRAITOR einzusetzen. Als nach einigen Fehlschlägen am 27. Januar der dritte Experimantalklon erweckt wurde, kontrollierten einige Báalols hypnosuggestiv sein Bewusstsein, welches man mit Pseudo-Erinnerungen über den Original-Goratschin versehen hatte. Nach Tests mit seinen Zünderfähigkeiten entzog sich der Klon am 11. März seinen Erschaffern, löste eine heftige Explosion aus und flüchtete mit einem Frachter zur Erde. Der aufmerksam gewordene TLD-Agent Petrus Klingenberg kam dem Geheimexperiment der Aras schließlich auf die Spur.
Nach der Versetzung des Sol-Systems in die Anomalie (Miniaturuniversum) am 5. September 1469 NGZ (5056) schlugen infolge schwerer Raumbeben zahlreiche Asteroiden und andere Materiebrocken auf der Venus ein und verursachten starke Verwüstungen. Am 12. September wurden etliche Jugendliche von den Sayporanern entführt bzw. per Transmitter mit unbekanntem Ziel fortgebracht. Nachdem die Schiffe der Spenta die Sonne kurz darauf in eine Fimbul-Kruste eingehüllt hatten, die weder Licht noch Wärme durchließ, musste die Venus von Kunstsonnen bestrahlt werden. Dennoch drohten die Temperaturen auf ein bedrohliches Maß zu sinken. Am 26./27. November wurde im Zuge des Geheimbefehls Winterstille kurzzeitig die Abschaltung der künstlichen Sonnen durch die Invasoren erwirkt.
Im Januar 1515 NGZ (5102) betraten Attilar Leccore, Leiter des Terranischen Liga-Dienstes (TLD), und sein Team mit einer List das auf der Venus geparkte Raumschiff XYANGO des abwesenden Jaj-Gestaltwandlers Leza Vlyoth. Bevor der Bordcomputer die Selbstzerstörung aktivierte, konnte das Team sich selbst und 158 Bauteile der fremdtechnischen Rechnereinheiten mit noch unbekanntem Inhalt retten.
(* Rotation rückläufig (retrograd))
[PR 8 ff, PR-Action 27, 28, PR-Extra 6]
3. Terra (Erde, arkonidisch: Larsaf III, cappinsch: Lotron, lemurisch: Lemur, pharisch: Kerout, tefrodisch: Valuur III)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
149,6 Mio. km
Äquator- durchmesser:
12.756 km
Umlaufzeit:
365,25 Tage
Rotations- zeit:
24 h
Achsen- neigung:
23°27'
Mittl. Tages- temperatur:
+18 °C
Schwer- kraft:
1 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt mit sieben Kontinenten (Afrika, Antarktika, Asien, Australien, Europa, Nordamerika, Südamerika), Landanteil beträgt 29%, künstliche Wetterregulierung
Planetenprofil: siehe Planetenkarte
Bewohner: Terraner (Lemurer-Nachkommen – 1971: 4 Mrd., 2326: 6 Mrd., 2400: 7 Mrd., 3440: 8 Mrd., 3460: 20 Mrd., 3582: ca. 50, 424 NGZ (4011): 10,5 Mrd., 1147 NGZ (4734): 1 Mrd., 1169 NGZ (4756): 4,7 Mrd., 1218 NGZ (4805): 13 Mrd., 1331 NGZ (4918): 15 Mrd., 1469 NGZ (5056): 8,1 Mrd. Einwohner), früher Shuwashen, Kerouten, zeitweise auch Laren
Hauptstadt: Terrania City (seit Ende 20. Jahrhundert – 1975: 230.000, 2330: 50 Mio., 424 NGZ (4011): 75 Mio., 1303 NGZ (4890): 100 Mio. Einwohner), Matronis (ca. 196.500 v.Chr.)
Regierung & Politik: vom 1. Januar 1990 bis 31. Dezember 2114 Zentralwelt des Solaren Imperiums, am 1. Januar 2115 Zusammenschluss mit dem Tai Ark'Tussan (Großes Arkon-Imperium) zum Vereinten Imperium, am 27. März 2329 Auflösung des Bundes und bis 7. März 3460 erneut Zentralwelt des Solaren Imperiums, vom 4. Juli 3540 bis 2. September 3581 planetare Aphiliker-Regierung, vom 1. Januar 3586 bis 22. Oktober 1469 NGZ (5056) Zentralwelt der Liga Freier Terraner (LFT), ab 26. August 1503 NGZ (5090) reine Mitgliedswelt
Geschichte: siehe Extra-Tabelle
sonstiges: Geburtswelt von Homer G. Adams (*11.9.1918), Sato Ambush (*386 NGZ (3973) - †?), Reginald Bull (*14.5.1938), Clifton Callamon (*10.6.2363 - †26.5.427 NGZ (4014)), Joaquin M. Cascal (*3387 - †?), Roi Danton alias Michael R. Rhodan (*16.8.2405), Galbraith Deighton (*26.9.2869 - †14.11.1144 NGZ (4731)), Conrad Deringhouse (*1948 - †?), Ernst Ellert (*7.8.1940), Michael Freyt (*12.6.1937 - †?), Nikki Frickel (*374 NGZ (3961) - †?), Baya Gheröl (*3579 - †?.6.1341 NGZ (4928)), Iwan Iwanowitsch Goratschin (*29.4.1950 - †16.6.3432), Goshmo-Khan (*3359 - †12.8.3460), Kitai Ishibashi (*31.12.1945 - a.i.ES), Tako Kakuta (*6.10.1945 - a.i.ES), Arno Kalup (*17.4.2050 - †2440), Jentho Kanthall (*3541 - †?), Myles Kantor (*1.12.1147 NGZ (4734) - †30.4.1333 NGZ (4920)), Notkus Kantor (*420 NGZ (4007) - †10.9.1170 NGZ (4757)), Walik Kauk (*3536 - †?), Fee Kellind (*1254 NGZ (4841)), Sinclair M. Kennon (*5.7.2369 - †?), Lotho Keraete (*3.9.2488), Mentro Kosum (*3399 - †?), Irmina Kotschistowa (*26.4.3412 - †1146 NGZ (4733)), Till Leyden (*2297 - †?), Fellmer Lloyd (*9.10.1945 - †17.10.1169 NGZ (4756)), Enza Mansoor (*20.4.422 NGZ (4009) - †1219 NGZ (4806)), John Marshall (*?.8.1945 - †4.3.2909), Allan D. Mercant (*10.7.1916 - †4.3.2909), Clifford Monterny (*1945 - †?.9.1981), André Noir (*24.3.1945 - a.i.ES), Son Okura (*1945 - a.i.ES), Don Redhorse (*2373 - †?), Perry Rhodan (*8.6.1936), Suzan B. Rhodan (*16.8.2405 - †?.2.2931), Dalaimoc Rorvic (*? - a.i.ES), Alaska Saedelaere (*2./3.12.3400), Startac Schroeder (*22.9.1274 NGZ (4861)), Wuriu Sengu (*26.9.1945 - a.i.ES), Orana Sestore (*16.10.3410 - †?), Anne Sloane (*6.8.1945 - †?.7.2326), Takvorian (*ca. 196.500 v.Chr. - a.i.ES), Ronald Tekener (*14.6.2373 - †15.9.1514 NGZ (5101)), Julian Tifflor (*4.10.1961), Betty Toufry (*2.2.1966 - a.i.ES), Ras Tschubai (*15.11.1947 - †17.10.1169 NGZ (4756)), Kershyll Vanne (*17.11.3546 - †?), Eric Weidenburn (*14.11.321 NGZ (3908) - †5.6.427 NGZ (4014)), Balton Wyt (*16.1.3078 - a.i.ES), Tama Yokida (*12.11.1945 - a.i.ES), Lord Zwiebus (*ca. 196.600 v.Chr. - a.i.ES)
(a.i.ES = 3587 aufgegangen in der Superintelligenz ES)
[PR 1 ff; PR-TB 24, 51, 143, 224, 262, 340, 356, 397 - 399, 408, 414, Lemuria 3 - 5, PAN-THAU-RA 1 - 3, Ara-Toxin 2, 6, Rotes Imperium 1, 3; ATLAN 150 - 154, 300; ATLAN-TB Illochim 1, Rico; PR-Extra 4 - 6, 13, 14; PR-Action 1 - 28]
Monde: 1
1. Luna (Erdmond, lemurisch: Suen)
Abstand zum Planeten:
384.400 km
Äquator- durchmesser:
3.476 km
Umlauf- und Rotationszeit:
27,32 Tage (Einseitendreher)
Achsen- neigung:
1,3°
Mittl. Tages- temperatur:
+118 °C
Schwer- kraft:
0,17 g

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft mit Industrieanlagen, im 16. Jahrhundert NGZ vom Technogeflecht überzogen
Mondprofil: siehe Mondkarte
Hauptstadt: Luna City (14. Jhdt. NGZ: 25 Mio. Einwohner)
techn. Anlagen: Sitz des positronisch-inpotronischen Rechengehirns NATHAN; sublunare, robotgesteuerte Werften
Geschichte: Die Lemurer betraten den Mond erstmals ca. 51.900 v.Chr.; die Terraner landeten am 20. Juni 1971 unter der Leitung von Perry Rhodan mit der STARDUST auf dem Erdtrabanten, wo sie auf den havarierten arkonidischen Kreuzer AETRON mit Crest und Thora da Zoltral trafen.
2030 bauten die Terraner die ersten Raumschiffwerften auf dem Mond. Zwischen 2115 und 2326 wurde Luna zum Teil ausgehöhlt und mit weiteren Werft- und Industrieanlagen versehen. Ab 2130 wurde die Hyperinpotronik NATHAN erschaffen, die u.a. für Verwaltungsvorgänge, Wettersteuerung und die Koordination des Weltraumverkehrs im Sol-System zuständig war. Im Februar 2445 sollte ein Atlan-Duplo im Auftrag der Verbrecherorganisation CONDOS VASAC eine Arkonbombe auf Luna zur Explosion bringen. Mitte 2841 konnte eine Manipulation der Hyperinpotronik durch verräterische Siganesen rückgängig gemacht werden. Um das Jahr 3450 versuchte ein Verbrechersyndikat unter Hyam Borjar, den Erdmond samt NATHAN mit einem Hyperfeldgenerator zu rauben, um somit die Macht über das Solare Imperium an sich zu reißen. Der Schriftsteller Vymur Alsaya konnte den Plan der Monddiebe, die zuvor die MARCO POLO gekapert hatten, durchkreuzen.
Im März 3459 wurde das Wissen der Menschheit aus den Datenbänken NATHANS entfernt, um es vor den Laren in Sicherheit zu bringen. Mitte Januar 3460 mussten die Daten in das Mondgehirn zurückgeführt werden. Zusammen mit Terra trat der Mond am 7. März 3460 seine Flucht durch den Twin-Sol-Transmitter an und kehrte erst am 28. Juni 3585 an seinen angestammten Platz zurück. Außerdem war NATHAN vom 2. September 3581 bis 12. November 3584 auf Anweisung von ES abgeschaltet. Im März 3584 kam es auf Luna zu einem Gefecht zwischen Terranern und Hulkoos. Im Januar 3586 erbaute das Mondgehirn im Auftrag von ES das Fernraumschiff BASIS.
Zur Zeit der Kosmischen Hanse hatte das Rechengehirn die Entscheidungsgewalt, wenn in Abstimmungen eine Pattsituation eintrat. Vom 26. Januar bis 15. Februar 426 NGZ (4013) hüllten sich alle 2.009 Porleyter auf der Mondoberfläche in eine Kardec-Aura und drohten mit der Zerstörung NATHANS, falls die Galaktiker keine Flotte gegen die negative Superintelligenz SETH-APOPHIS in Gang setzen würden. Von Dezember 426 NGZ bis Juni 427 NGZ (4014) befand sich Luna zusammen mit Terra im Grauen Korridor. 495 NGZ (4082) wurde NATHAN von Monos desaktiviert und durch die Lenkzentrale Titan ersetzt, bevor die mittlerweile zur Syntronik umgebaute Anlage auf dem Mond am 3. Juni 1147 NGZ (4734) wieder in Betrieb genommen wurde.
Im Frühjahr 1200 NGZ (4787) war NATHAN durch die Auswirkungen der Hyperraum-Parese (Tote Zone) außer Funktion. Ende November 1212 NGZ (4799) geriet die Großsyntronik in die Gewalt der vierzehn Spindelwesen, was den Zusammenbruch der Wetterkontrolle der Erde sowie des öffentlichen Verkehrs und Kommunikationsnetze im Sonnensystem zur Folge hatte. Im Januar 1218 NGZ (4805) eröffneten die Hamamesch aus der Galaxis Hirdobaan im Orbit von Luna den Basar KOROMBACH. Einen Monat später tauchte der Kunstplanet Wanderer über dem Mond auf und nahm die 20 Milliarden Bewusstseine wieder auf, die die Superintelligenz ES im Zuge des Projekts Insideout kurzzeitig in NATHAN untergebracht hatte. Im März wurde der Hamamesch-Basar nach dem Verkauf aller süchtig machender Imprint-Waren geschlossen und demontiert.
Im April 1312 NGZ (4899) untersuchten Techniker ein gekapertes tradomisches AGLAZAR-Schlachtschiff, als dessen starke Hyperstrahlung viele Todesopfer forderte. Ferner sabotierte der an Bord befindliche Rudimentsoldat Minster Nai Fukati (reduziert auf sein Gehirn) die Einrichtungen NATHANS. Nachdem er seine genetische Verwandschaft mit den Terranern erkannte, kam es zu einer Verständigung. Als im September 1331 NGZ (4918) die Erhöhung der Hyperimpedanz alle Syntroniken ausfallen ließ, wandelte man NATHAN Schritt für Schritt wieder in eine Hyperinpotronik um, die jedoch im Vergleich zum Vorgänger weniger effizient arbeitete. Am 12. April 1332 NGZ (4919) startete die RICHARD BURTON, erstmals ausgestattet mit "Alttechnik", von der Mondwerft zu ihrem Jungfernflug. Nach der Invasion Gon-Orbhons im Sonnensystem am 13. März 1333 NGZ (4920) übernahmen dessen Jünger auch die Macht auf Luna. Am 10. Mai startete über NATHAN die "Operation Kristallsturm II", welche die Fertigung von Dissonanzgeschützen im Zwiebus-Krater einleitete. Diese wurden am 16. Mai erfolgreich von der LFT-Flotte abgeholt und später installiert.
Am 9. März 1344 NGZ (4931) entlarvten Gucky und der Mutant Marc London in der Experimentalfabrik HWG-01 Spione des akonischen Energiekommandos unter Turb Cartheon sowie einige Antis, die das Herstellungsverfahren von HS-Howalgonium herausfinden wollten. Eine Zeitzünderbombe konnte ebenfalls unschädlich gemacht werden. Die Fertigstellung der neuen TERRANOVA-Flotte zum Aufbau eines System umspannenden Kristallschirms erfolgte am 16. März. Seit Frühjahr 1345 NGZ (4932) befand sich die Mobile Transmitter-Plattform MOTRANS-1, die aus 17 LFT-Boxen mit Sonnenzapfern zusammengesetzt wurde, im Mondorbit. Dieser Giganttransmitter stand mit anderen Plattformen in Verbindung und konnte ganze Raumschiffe transportieren. MOTRANS-1 diente vor allem für den Verkehr innerhalb des Sol-Systems. Anfang Februar 1346 NGZ (4933) vernichteten zwei Avatare der Parapositronik ESCHER im Auftrag des Mondgehirns eine Familie der Koda Ariel, die für die Terminale Kolonne TRAITOR auf Luna spionierte. Am 8. April brachten Malcolm S. Daellian und die zentaurenartigen Algorrian den fertiggestellten Kontext-Wandler zum Mond, wo man ihn in das neue Hantelraumschiff JULES VERNE einbaute. Am 20. Dezember eröffneten die Terraner für 1.800 desertierte TRAITOR-Kunstwesen unter Senego Trainz im Lamb-Krater die fertig gestellte Akademie der Mikro-Bestien zwecks Weiterbildung. Die zurückgekehrte JULES VERNE wurde im Sommer 1347 NGZ (4934) in der Posy-Poos-Werft generalüberholt.
Zu Beginn des Jahres 1464 NGZ (5051) wurde das alte Fernraumschiff BASIS im Mondorbit zu einem Handelsschiff für das Polyport-Konsortium umgerüstet, damit es im Auftrag des Neuen Galaktikums erneut fremde Galaxien bereisen konnte. Die Umbauten dauerten bis Mitte 1469 NGZ (5056). Nach der unerwarteten Versetzung des gesamten Sol-Systems ins Neuroversum am 5. September gleichen Jahres und der anschließenden Rückkehr an seinen alten Platz im Standarduniversum am 17. Januar 1470 NGZ (5057) bzw. durch den geänderten Zeitablauf am 26. August 1503 NGZ (5090) blieb Luna viele Jahre lang verschwunden. Erst am 22. Mai 1512 NGZ (5099) tauchte auch der Erdtrabant wieder im Orbit auf. Seine Oberfläche war nun jedoch komplett von technischen Maschinen überzogen, dem so genannten Technogeflecht. Zudem verhinderte der Repulsor-Wall eine Annäherung bzw. Landung auf dem Mond. Das Spezialschiff STARDIVER startete am 19. Juni 1514 NGZ (5101) mit Perry Rhodan von der Erde zum Mond und durchquerte erfolgreich den umgebenden Wall, wurde jedoch über der Oberfläche abgeschossen. Verantwortlich dafür waren die Onryonen und ihre Schiffe, die mittlerweile Luna samt NATHAN beherrschten. Rhodan und seine Begleiter retteten sich unterdessen aus ihrem Wrack. Sie stießen inmitten des Technogeflechts auf die sozial benachteiligten Menschen, von denen viele zum Lunaren Widerstand unter der Führung von Pri Sipiera gehörten. Das Geflecht selbst diente seinerzeit zur erfolgreichen Rückversetzung Lunas ins Standarduniversum. Mit Hilfe der Rebellen sowie NATHANS "Tochter" YLA konnte Rhodan am 23. Juni an Bord des Onryonen-Schiffes PYTUU sowie im Verband weiterer Schiffe vom Erdmond entkommen und im All zur KRUSENSTERN überwechseln. Der Gestaltwandler Leza Vlyoth erschien Mitte Juli auf dem Mond, um für die Onryonen den Lunaren Widerstand zu unterwandern. Deren Aufmerksamkeit richtete sich auf das im Mare Nubium befindliche Synapsenpriorat, das Steuerzentrum für das neue Transpositor-Netz, welches vom gesamten Technogeflecht mit Energie gespeist wurde. Damit waren die neuen Machthaber in der Lage, ein Strukturfeld zu erschaffen, das den gesamten Mond per Transition im Raum versetzen konnte.
Die Widerständler schafften es Ende Juli, die Steueranlage mit Waffengewalt zu sabotieren, wobei auch Vlyoth in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dennoch wurde am 9. August der Startbefehl gegeben und Luna schlagartig aus dem Erdorbit entfernt, um an einen neuen Wirkungsort versetzt zu werden. Es kam zu schweren Mondbeben, als der Trabant sich auf der so genannten "Hyper-Indifferenzspur" befand. Der Lunare Widerstand versuchte, den Lenker des Synapsenpriorats zu entführen, was jedoch fehlschlug. Erst der Einsatz des Gravo-Irritators ließ den Mond in den Normalraum zurückfallen. Unerwartet kam es zu weiteren unkontrollierten Transitionen, die zu schweren Zerstörungen in Luna City und der Onryonen-Stadt Iacalla führten. Luna rematerialisierte schließlich am 11. August in einem künstlichen System aus vier Neutronensternen (kurz darauf vom Terraner Toufec Dhalaam genannt) innerhalb einer Plasmawolke, deren tödliche Strahlung der Repulsor-Wall abwehren konnte. Als der Mond unausweichlich auf einen der stark verdicheteten Sterne zusteuerte, forderte der onryonische Kanzler Fheyrbasd Hannacoy den Widerstand auf, gemeinsam die Heimat zu retten. Beide Seiten einigten sich darauf, mit den Erbauern der Sternkonstellation, von den Anwesenden kurzerhand Gravo-Architekten genannt, in Kontakt zu treten. Es wurde eine Sonde vorbereitet, die mittels Nanogenten eine Mentalkopie von Toufecs Bewusstsein beinhaltete und die nach deren Abschuss mit der Telepathin Shanda Sarmotte in Kontakt stand. Auf Dhalaam-Delta entdeckte die Sonde eine Art Steuerzentrale für den Zusammenhalt des Sternengevierts, welche von einem Wächter namens Kustos bedient wurde. Sarmotte konnte nun über Toufecs Bewusstseinskopie mit diesem Wesen mental kommunizieren, dass aber an den Mondbewohnern nicht interessiert war. Angeblich gehörten sie zum "Imperium der Empörer", den Erzfeinden der "Alten Sternenlande". Nach einem Zwischenfall konnte sich der Kustos davon überzeugen, dass das Imperium längst untergegangen war und beriet sich über unbekanntem Wege mit den Gravo-Architekten. Schließlich wurde der Mond vom Wächter in eine stabile Umlaufbahn um Dhalaam-Delta transportiert – damit war Luna nun ein Planet dieses Sonnensystems. Während Onryonen und Menschen mit den erforderlichen Reparaturen beschäftigt waren, verkündete YLA, dass sie bzw. NATHAN für das jetzige Schicksal des Erdmondes verantwortlich waren, um für alle Zeit zu gewinnen.
Am 26. Mai 1516 NGZ (5103) bekam der Lunare Widerstand Kenntnis vom stationierten Onryonen-Schiff GHOOPESS nahe eines sogenannten Schwarzen Palastes – einem speziellen Auswuchs im Technogeflecht. Mit dem Schiff könnte man per Hyperfunk wieder Kontakt mit der übrigen Galaxis aufnehmen. Ein von Pri Sipiera geleitetes Einsatzkommando mit Toufec und Sarmotte sollte diese Aktion durchführen, was auch problemlos gelang. Gleichzeitig erschien auf dem Mond die beschädigte 232-COLPCOR mit dem schwerverletzten Atopischen Richter Matan Addaru Dannoer, um dort einen neuen Aktionskörper zu bekommen. Bevor Sipiera den Neuankömmling mit den Waffen der GHOOPESS abschießen konnte, vernichtete der Atope den Onryonen-Raumer. Danach verschwanden Dannoer und sein zur Regeneration befähigte Raumschiff im Palast, um sich dort behandeln zu lassen – gefolgt vom Einsatzteam. In einer exotischen Prozedur entstand aus dem alten Körper ein neues Wesen: der Richter Matan Addaru Jabarim. Auch die 232-COLPCOR zerlegte sich in ihre Einzelzellen und setzte sich dann neu zusammen. Einige dieser tt-Progenitoren wurden unbeabsichtigt von Toufecs Nano-Dschinn Pazuzu absorbiert. Als das Kommando den Atopen ein weiteres Mal attackieren wollte, scheiterte dies an Pazuzu, der durch die Progenitoren negativ beeinflusst wurde. Der Dschinn erschuf eiligst das Miniraumschiff THOERIS und floh mit Toufec und Sarmotte vor dem Richter von Luna.
Vermutlich auf Veranlassung des neuen Richters Jabarim wurde der Mond erneut in Marsch gesetzt und schließlich am 29. Februar 1517 NGZ (5104) nach Naat im Arkon- bzw. Baag-System transitiert, wo der Trabant in einen Orbit einschwenkte. Am 16./17. November erfolgte die Verlegung von Luna als Steuerwelt zum Atopischen Konduktor bzw. das ehemalige Gor'Ranton. Kurz darauf aktivierte YLA das Atopische Portal und versetzte das von den Galaktikern eroberte Richterschiff CHUVANC, mittlerweile umbenannt in ATLANC, in die Synchronie. Am 28. April 1518 NGZ (5105) traf Julian Tifflor mit der GAUPELLAR GUZDRIN auf Luna ein, von wo er auf Bitten Jabarims mit einer Atopischen Sonde als Bote in die Jenzeitigen Lande geschickt wurde, um die Nachfolge des ermordeten Richters Chuv in Erfahrung zu bringen. Unterdessen befand sich der onryonische Kommandant Boyton Holtorrec, in Wirklichkeit der Gestaltwandler und TLD-Chef Attilar Leccore, auf Luna in Gefangenschaft, wo er als Verräter verhört wurde. Mittels mehrerer Körperkopien konnte er endlich fliehen, bevor er mit Hilfe des Lunaren Widerstands an Bord der GAUPELLAR GUZDRIN gelangte. Mit dem Walzenraumer des Überschweren Fenckenzer kehrte Leccore dann unbehelligt zurück nach Terra.
[PR 1 ff, PR-TB 140]
4. Mars (lemurisch: Lahmu, shuwashisch: Lillebo)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
227,9 Mio. km
Äquator- durchmesser:
6.794 km
Umlaufzeit:
687 Tage
Rotations- zeit:
24 h 37,3 min
Achsen- neigung:
23°59'
Mittl. Tages- temperatur:
ca. 0 °C
Schwer- kraft:
0,38 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff (dünn, später durch Kernaufladung verdichtet)
Oberfläche: kühle und trockene Wüstenwelt – durch Installierung künstlicher Atomsonnen im Planetenorbit für Menschen nunmehr erträgliche Temperaturen; weitestgehend von riesigen Raumhäfen und anderen Zweckbauten bedeckt; ansonsten nur anspruchslose Vegetation vorhanden
Bewohner: Terra-Kolonisten (1217 NGZ (4804): 1,6 Mrd. Einwohner; erste Siedler: "Marsianer der a-Klasse"), ab 2045 bis ? auch Ilts (Mausbiber) vom Planeten Tramp, eine Zeit lang (ab 1982) Halbschläfer-Blumen vom Planeten Snowman sowie ab 2040 auch 20.000 Swoon von Swoofon; 1218 NGZ (4805) wurde die gesamte Bevölkerung evakuiert; ab 1329 NGZ (4916) erneut zur Besiedlung freigegeben (1333 NGZ (4920): 20 Mio. Einwohner, 1463 NGZ (5050): 750 Mio. Einwohner)
Hauptstadt: früher Pounder City; ab 1329 NGZ (4916) New Pounder City (1463 NGZ (5050): 10 Mio. Einwohner)
Regierung & Politik: Teil der Liga Freier Terraner (LFT), davor zum Solaren Imperium
techn. Anlagen: im 15. Jahrhundert NGZ 200 Kunstsonnen im Planetenorbit, welche die Tagseite zusätzlich erhellen
Wirtschaft: bis 3430 wichtigste Handelswelt des Solaren Imperiums, ab 1335 NGZ (4922) erneut Ausbau zur Haupthandelswelt der LFT
Geschichte: Zwei Millionen Jahre vor der Zeitrechnung lebten auf dem Mars (damals Lillebo bzw. Shjemath ("Rotsand") genannt) bereits die hominiden Shuwashen, die vor einer Roboterzivilisation geflohen waren. Gleichzeitig kam es zu Schockfronten auf dem Planeten, als die Ayindi versuchten ein Portal von der Minus- zur Plusseite (Arresum/Parresum) des Universums zu schaffen. Die Oberfläche Lillebos in seiner Funktion als Samplerwelt wurde verwüstet, sodass der Ritter der Tiefe Permanoch von Tanxbeech die Shuwashen zum dritten Planeten evakuierte. Der Übergang wurde danach Jahrtausende lang durch den Ritter bewacht. Ab ca. 51.800 v.Chr. bewohnten Lemurer-Kolonisten den Planeten, bevor sie während des Haluter-Krieges ca. 50.000 v.Chr. ausgerottet wurden.
Im September 1981 n.Chr. geriet Conrad Deringhouse von der GOOD HOPE VII auf dem Mars in die mentale Gewalt des Overhead alias Clifford Monterny, der dort ein Geheimversteck hatte, in dem sich eine Zeit lang auch der Doppelkopfmutant Iwan Iwanowitsch Goratschin befand. Der Mars wurde ab 1986 erstmals von Terranern besiedelt und nach der Schaffung einer atembaren Atmosphäre in den kommenden Jahrhunderten zu einer galaktischen Handelswelt ausgebaut. Im Juni 2044 besetzten die Springer kurzzeitig den Planeten, die ihr Handelsmonopol gefährdet sahen. Im März 2329 wurde das größte Süßwasserreservoir des Mars das Ziel eines schweren Bombenanschlags der plophosischen Terror-Organisation Schwarzer Stern. Im März 2407 entführte die CONDOS VASAC während eines Empfang Mory Rhodan-Abro, ohne zu wissen, dass es sich um eine Doppelgängerin in den Diensten der United Stars Organisation (USO) handelte. Im September 2437 erlitt der Planet schwere Zerstörungen bei den Angriffen der Zweitkonditionierten. Anfang Juni 3445 entdeckten Perry Rhodan, Reginald Bull und Tatcher a Hainu am Südpol eine alte unterirdische Anlage der Shuwashen, die von tückischen Fallensystemen geschützt wurde.
Im Frühjahr 3458 drohte eine Erpresserbande unter Vern Dike und Tall Myrsan mit der Zerstörung des roten Planeten durch eine Hyperwaffe, um das Solare Imperium zu einer Regierungsübergabe zu zwingen. Alaska Saedelaere begab sich mit der Kolonial-Terranerin Madja a Dema, die bei Gefahr ein so genanntes Mentaldekret mit übermächtigen Kräften herbeirufen konnte, auf den Mars. Als die aus Fremdtechnolgie bestehende Hyperwaffe tatsächlich zum Einsatz kommen sollte, versetzte das Mentaldekret den Planeten in eine andere Dimension. Nachdem man die Verbrecher in ihrer Raumstation über dem Nordpol entdeckte hatte, brachten diese a Dema in ihre Gewalt und setzten so das Mentaldekret außer Gefecht. Saedelaere konnte mit seinem Cappin-Fragment die Erpresser letztendlich überwältigen. Die Fremdstation vernichtete sich selbst, während der Mars mit allen Beteiligten wieder in den Normalraum zurückkehrte.
Im März 3460, nach der Eroberung des Sonnensystems durch die Überschweren, verübten die Besatzer unmenschliche Greueltaten an den Bewohnern des Mars. Im Sommer 3580 befand sich der ehemalige USO-Spezialist Ronald Tekener in einem verdeckten Einsatz auf dem Mars, um als Kalteen Marquanteur zum Ersten Hetran Leticron vorstoßen zu können. Nach dem Ende des Konzils der Sieben besetzten die Kosmokraten-treuen Loower im Oktober 3586 den Planeten und erbauten eine Neunturmanlage.
Im März 1174 NGZ (4761) übertrug die Superintelligenz ES vom Kunstplaneten Wanderer die durch die Psiqs ausgelösten Qualen auf die Bewohner des Mars. Die Friedensstifterin Dorina Vaccer konnte den nachfolgenden Selbstmorddrang der Menschen beenden. Im Frühjahr 1200 NGZ (4787) geriet durch die Hyperraum-Parese (Tote Zone) ein Terraforming-Projekt außer Kontrolle. Ab 22. Januar 1217 NGZ (4804) wurde der Mars erstmals von Todeskristallen der Abruse heimgesucht und konnte später trotz des Einsatzes von Sholunas Hammer nicht gerettet werden. Der Planet musste nach der Evakuierung seiner Bewohner Anfang Februar 1217 NGZ schließlich am 9. April 1218 NGZ (4805) gegen den Planeten Trokan aus dem Arresum, der "anderen Seite des Universums", ausgetauscht werden, da die ausgehende Todesstrahlung der Kristalle auch die Erde bedrohte. Ein Großteil der Marsianer siedelte sich auf Terra an. Am 28. Mai 1312 NGZ (4899) kehrte der Mars (vermutlich aus einer Pararealität, nicht das Original!) durch den Einfluss der Kosmokraten an seinen alten Platz zurück. Der unberührte und kristallfreie Planet konnte nach Abklingung der Strangeness zum zweiten Mal von Menschen kolonisiert werden. Am 16. Juni 1329 NGZ (4916) wurden Rhodan und Bull mit dem Mars-Liner-01 eine Milliarde Jahre in die Zukunft entführt, wo man ihre Hilfe benötigte, bevor sie am 16. Juli zurückkehrten.
Nach der Gon-Orbhon-Krise Anfang 1333 NGZ (4920) bezog Aarus-Jima, die wurmähnliche Ansammlung von Raumstationen der fischartigen Aarus aus Tradom, im Mars-Orbit Stellung und bot fortan technische Dienstleistungen an. Seit Frühjahr 1345 NGZ (4932) befand sich die Mobile Transmitter-Plattform MOTRANS-2, die aus 17 LFT-Boxen mit Sonnenzapfern zusammengesetzt wurde, im Mars-Orbit. Dieser Giganttransmitter stand mit anderen Plattformen in Verbindung und konnte ganze Raumschiffe transportieren. MOTRANS-2 diente vor allem für den Verkehr innerhalb des Sol-Systems. Am 20. April 1346 NGZ (4933) verließ Aarus-Jima über MOTRANS-1 das Sol-System. 1366 NGZ (4953) wurde die Transitstrecke zum Zentralsystem des Gos'Tussan (Kristallimperium) eröffnet, die per Situationstransmitter Mars über Aurora mit Arkon II verband.
Nach der Versetzung des Sol-Systems in die Anomalie (Miniaturuniversum) am 5. September 1469 NGZ (5056) schlugen infolge schwerer Raumbeben zahlreiche Asteroiden und andere Materiebrocken auf dem Mars ein und verursachten starke Verwüstungen. Die Transitstrecke wurde unterbrochen, die MOTRANS-Plattform zerstört. Nachdem die Schiffe der Spenta die Sonne kurz darauf in eine Fimbul-Kruste eingehüllt hatten, die weder Licht noch Wärme durchließ, musste der Mars von Kunstsonnen bestrahlt werden. Dennoch drohten die Temperaturen auf ein bedrohliches Maß zu sinken. Am 26./27. November wurde im Zuge des Geheimbefehls Winterstille kurzzeitig die Abschaltung der künstlichen Sonnen durch die Invasoren erwirkt.
sonstiges: Die Hauptstadt trägt den Namen von Lesly K. Pounder, dem ehemaligen amerikanischen General der US-Space-Force und Leiter der STARDUST-Mission. Geburtswelt von Tatcher a Hainu (*30.10.3388 - a.i.ES), Gia de Moleon (*1158 NGZ (4745) - †?), Boris Siankow (*1151 NGZ (4738) - †15.9.1222 NGZ (4809))
(a.i.ES = 3587 aufgegangen in der Superintelligenz ES)
[PR 27 ff, ATLAN 4, PR-TB 124, 249, Odyssee 1, 6]
Monde: keine (früher 2)
1. Phobos
Abstand zum Planeten:
9.300 km
Durchmesser:
27 x 22 x 19 km
Umlaufzeit:
0,32 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
Geschichte: Am 9. April 1218 NGZ (4805) wurde der ebenfalls kristallisierte Mond zusammen mit dem Mars ins Arresum versetzt!
2. Deimos
Abstand zum Planeten:
23.500 km
Durchmesser:
15 x 12 x 11 km
Umlaufzeit:
1,26 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
Geschichte: Am 9. April 1218 NGZ (4805) wurde der ebenfalls kristallisierte Mond zusammen mit dem Mars ins Arresum versetzt!
4a. Trokan
Mittlerer Abstand zur Sonne:
227,9 Mio. km
Äquator- durchmesser:
ca. 8.000 km
Umlaufzeit:
687 Tage ?
Rotations- zeit:
ca. 25 h
  Mittl. Tages- temperatur:
+6 °C
 

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff (dünn)
Oberfläche: Steppenwelt, fruchtbarer Gürtel im Äquatorbereich
Bewohner: ca. 1250 bis 1312 NGZ (ca. 4837 bis 4899) Herreach
Hauptstadt: Moond
techn. Anlagen: Thoregon-Pilzdom mit der Brücke in die Unendlichkeit
Geschichte: Bis zum 9. April 1218 NGZ (4805) war Trokan eine leblose Archivwelt der Ayindi im Arresum (Minusseite des Universums), bevor der Planet als Ersatz für den kristallverseuchten Mars ins Sol-System versetzt wurde. Durch die Strangeness-Auswirkungen konnten die Terraner den Planeten zunächst nicht betreten. Die Herreach – entstanden aus Gen-Material des cantrellschen Mutanten Kummerog – entwickelten sich innerhalb des sogenannten Zeitraffer-Feldes: Vom 15. September 1222 NGZ (4809) bis zum 12. Oktober 1288 NGZ (4875) vergingen auf der Oberfläche von Trokan ca. 250 Millionen Relativ-Jahre. Danach sorgten die plötzlich veränderten Temperaturverhältnisse für Beben und Orkane an der Oberfläche, denen Millionen Herreach zum Opfer fielen. Außerdem machten Perry Rhodan, Reginald Bull und Alaska Saedelaere auf Trokan erstmals Bekanntschaft mit einem Pilzdom und der Brücke in die Unendlichkeit.
Im Januar 1289 NGZ (4876) versuchten Vertreter des Forum Raglund aus der Eastside ein Nervengas freizusetzen, um die Todesfälle unter den Herreach später den Terranern anzulasten. Ende Juni drangen Mila und Nadja Vandemar auf Trokan durch ein Dimensionstor in die Traumsphäre des Philosophen von Terra ein. Dort begegneten sie der bösartigen Entität Goedda, die die beiden Zellaktivatorträgerinnen tötete. Atlan, Myles Kantor und Dao-Lin-H'ay gelangten indessen in den Brutkosmos von Goedda. Ende Dezember 1311 NGZ (4898) kam es nahe des Pilzdoms zu einem tödlichen Duell zwischen USO-Chef Monkey und dem tradomischen Konquestor Trah Rogue, den Monkey für sich entscheiden konnte. Am 11. April 1312 NGZ (4899) verließen die Herreach aufgrund dunkler Vorahnungen (teilweise mit Todesfolgen) ihre Heimat und siedelten nach Cauto über. Zeitgleich stabilisierte sich kurzfristig ein Zeitbrunnen auf Trokan, den Saedelaere und Monkey kurz vor seinem Verschwinden durchschritten.
Am 28. Mai 1312 NGZ (4899) verschwand Trokan auf Anlass der Kosmokraten aus dem Standarduniversum und machte dem zurückkehrenden Mars Platz!
[PR 1749 - 2199]
5a. Medusa (pharisch: Sheheena)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
433 Mio. km
Äquator- durchmesser:
11.990 km
Umlaufzeit:
1798,6 Tage
Rotations- zeit:
23 h 12 min
Achsen- neigung:
gering
  Schwer- kraft:
0,95 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: kühle Wüstenwelt (Permafrost) mit karger Vegetation, flüssiges Wasser nur im Bereich von Wärmeoasen und unterirdischen Kavernen
Bewohner: keine
Geschichte: Ursprünglich umkreiste der (damals 5.) Planet die Sonne auf einer Bahn, die später von Zeedun bzw. Zeut eingenommen wurde. Grund dafür war der Versuch der Ziquama und Ur-Laren, Zeedun einige Zeit vor 20.103.191 v.Chr. per Purpur-Teufe (eine Art Situationstransmitter) komplett aus dem Sonnensystem zu entfernen. Das Vorhaben scheiterte unverhofft, sodass stattdessen nur dessen Umlaufbahn verändert und verkürzt sowie auch die von Medusa bzw. Sheheena nachhaltig beeinflusst wurde. Durch die nun entstandene elliptische Umlaufbahn drohte die Wüstenwelt in einigen Jahrtausenden mit Kerout bzw. Terra zusammenzustoßen. Aus diesem Grund sollte die Purpur-Teufe erneut eingesetzt werden – diesmal, um Sheheena selbst zu versetzen. Gleichzeitig wurden die Kavernen von den Ur-Laren so präpariert, dass die Kerouten von Kerout dort leben konnten (Brea-Sils Land). Diese sollten nach dem Willen des Kodex dorthin evakuiert werden, um sie vor den kriegerischen Tiuphoren in Sicherheit zu bringen. Die Purpur-Bojen waren jedoch nach dem vorangehenden fehlgeschlagenen Transport beschädigt und vorerst nicht wieder einsatzbereit. Als die Tiuphoren mit ihren Sterngewerken das Mitraia-System angriffen, wurde bald klar, dass sie es auf die QUAMQUOZ, das Schiff der Ziquama-Baumeister, abgesehen hatten, um die spezielle Transmittertechnik zu erbeuten. Ein an Bord eingedrungenes Enterkommando wurde vom unfreiwillig zeitgereisten Perry Rhodan und seinen Gefährten unschädlich gemacht, während die Angreifer ihre Attacken einstellten. Der Terraner besichtigte später auf Sheheena die Kavernen, als Gucky telepathisch eine geheime Tiuphoren-Basis ausfindig machte. Gleichzeitig kam man einem Konterplan des rayonischen Waffenmeisters Coyner Cosherryc auf die Spur: Beim Einsatz der Purpur-Teufe würde eine gravomechanische Schockwelle entstehen, die im näheren Umkreis alle gegnerischen Raumschiffe zerstören und jegliche Technik auf höherdimensionaler Basis ausschalten sollte. Die Nebenwirkung war allerdings, dass die entstehende Strahlung auch die Bewohner des Sonnensystems mutieren lassen würde. Die Kerouten des dritten Planeten wären zum baldigen Aussterben verdammt, während die Primaten sich zum künftigen Menschen weiterentwickeln würden. Rhodan erkannte, dass diese Entwicklung zwangsläufig geschehen musste. Die Tiuphoren, welche Sheheena heimlich mit Markern versehen hatten, um ihn nach der Versetzung aufspüren zu können, wurden bei Kämpfen getötet. Bei weiteren Gefechten nahmen die Terraner das Kriegerwesen Poxvorr Karrok gefangen, während sich mittlerweile drei larische Proto-Hetosten der ebenfalls zeitgereisten LARHATOON in der Hand des Gegners befanden. Karrok musste später bei einem Fluchtversuch an Bord der BJO BREISKOLL getötet werden. Die Terraner entwickelten nun ihrerseits einen Plan, um Sheheena nach der Versetzung in der Relativgegenwart bzw. im Jahr 1518 NGZ (5105) wiederzufinden. Dazu präparierte man eine Space-Jet mit einem langlebigen Funk- und Ortungssystem sowie vier Posbis und versteckte sie auf dem Planeten. Bei einem erneuten Angriff der Tiuphoren gelang es den Ziquama noch rechtzeitig, die Purpur-Teufe mittels Sonnenenergie zu aktivieren und Sheheena über einen Dimensionstunnel mit unbekanntem Ziel in Sicherheit zu bringen. Alle Verteidigungseinheiten und die BJO BREISKOLL flüchteten aus dem Sonnensystem, bevor die erwartete Schockwelle alle gegnerischen Schiffe vor Ort schwer beschädigte.
[PR 2804, 2805, 2816 - 2818]
5. Zeut (cappinsch: Taimon, pharisch: Zeedun)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
zuletzt 425 Mio. km
Äquator- durchmesser:
10.388 km
Umlaufzeit:
2,98 Jahre
Rotations- zeit:
37,78 h
Achsen- neigung:
24°
  Schwer- kraft:
0,96 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: kühle Normalwelt mit acht Kontinenten (Grebarv, Jerin, Krenoll, Lornar, Shi'ndria, Shypoo, Shyvin, Yaslam – andere Namen: u.a. Koptey, Schweipon)
Bewohner: planetenumfassende Megaintelliganz ZEUT, beheimatet im Drokarnam-Metall (PEW-Metall bzw. Parabio-Emotionaler Wandelstoff); später Lemurer-Kolonisten
Hauptstadt: Havaler (196.516 v.Chr.), Valam (ca. 50.100 v.Chr.)
Regierung & Politik: wichtigster Kolonialplanet der Lemurer im Sonnensystem
Wirtschaft: Abbau von Hyperkristallen
Geschichte: Ursprünglich besaß der (damals 6.) Planet eine extrem elliptische Umlaufbahn um die Sonne (Perihel: 110 Mio. km, Aphel: 10,5 Mrd. km, Umlaufzeit: 298 Jahre). Nur in der Zeit der Sonnennähe taute die vereiste Oberfläche für ein Jahr auf und ermöglichte im freigesetzten Sauerstoff einen kurzen Lebenszyklus.
20.103.191 v.Chr. dienten einige Kerouten von Kerout bzw. Terra als Hüter der Zeiten auf dem Planeten, um im Auftrag des Kodex von Phariske-Erigon und in Verbindung des PEW-Metalls mental die galaxisweiten Truppenbewegungen der kriegerischen Tiuphoren zu ermitteln – eine Art "Frühwarnsystem". Einige Zeit vorher hatten die Ziquama und Ur-Laren versucht, Zeedun bzw. Zeut per Purpur-Teufe (eine Art Situationstransmitter) komplett aus dem Sonnensystem zu entfernen, um diese bedeutende Welt vor dem Gegner in Sicherheit zu bringen. Das Vorhaben scheiterte unverhofft an der hyperphysikalischen Wechselwirkung mit dem PEW-Metall, sodass stattdessen nur die Umlaufbahn verändert und verkürzt sowie auch die des Nachbarplaneten Medusa bzw. Sheheena nachhaltig beeinflusst wurde.
Schließlich tauchte 20.103.191 v.Chr. auch der unfreiwillig zeitgereiste Perry Rhodan per Schiff auf Zeedun auf, um das rayonische Militär vor einem Großangriff der Tiuphoren zu warnen, die die galaktische Position des Hüter-Planeten herausgefunden hatten. Umgehend wurde eine Evakuierung der Kerouten sowie die Sicherung des PEW-Metalls eingeleitet. Gleichzeitig entdeckten Rhodan und Gucky auf einem Raumhafen das larische Raumschiff LARHATOON aus der Relativzukunft, das auf Anweisung von Avestry-Pasik heimlich zu einem echten SVE-Raumer umgebaut wurde, um damit später ein schwerwiegendes Zeitparadoxon durchzuführen. Ein Überfall eingesickerter Tiuphoren während der Vollendungsphase führte dazu, dass der Lare in die Hände des Kriegervolks geriet. Nachdem die Tiuphoren mit ihren Sterngewerken das Mitraia-System angegriffen hatten, konnte ein terranisches Einsatzkommando auf Zeedun einige Kerouten sowie den hochbegabten Eyleshion Nisköhner aus der Gefangenschaft der Kriegerwesen befreien.
Um 196.516 v.Chr. war Taimon bzw. Zeut ein Stützpunktplanet der Takerer-Cappins, wo der Todessatellit für die Sonne gebaut wurde (Projekt Proconis). Eine terranische Zeitreise-Expedition unter Perry Rhodan mit Ovarons Beteiligung installierte heimlich eine Sextadimbombe im Satelliten. Der Planet besaß zu dieser Zeit eine weniger elliptische Umlaufbahn um die Sonne (Perihel: 400 Mio. km, Aphel: 450 Mio. km), so dass während der Sonnenferne eine einzige Eiswüste entstand. Von 50.950 bis 50.840 v.Chr., lange nach dem Verschwinden der Cappins, wurde er von Lemurer-Kolonisten auf Bitten der erwachten Megaintelligenz ZEUT behutsam in einen günstigeren, nahezu kreisförmigen Sonnenorbit gelenkt.
50.068 v.Chr. wurde Zeut von einer Haluter-Flotte angegriffen und vollständig vernichtet! Die Megaintelligenz starb, während sich das Drokarnam-Metall (PEW-Metall) komplett in den Hyperraum verflüchtigte!
Die bei der Zerstörung des Planeten entstandene Gas- und Trümmerwolke hatte auf Lemur bzw. Terra eine Reduzierung der Sonneneinstrahlung zur Folge, die schließlich zur Eiszeit führte. Die verbliebenen Bruchstücke umkreisten seitdem als Asteroidenring die Sonne, wobei die größten Brocken die Namen Ceres (Durchmesser: 975 x 909 km, Schwerkraft: 0,028 Gravos), Pallas (Durchmesser: 585 km), Vesta (Durchmesser: 531 km) und Juno (Durchmesser: 247 km) erhielten.
Im September 1981 starb der Overhead alias Clifford Monterny bei seiner Flucht vor dem Mutantenkorps im Gürtel, als sein Schiff gegen ein Trümmerstück prallte. Am 25. April 3112 wurde Ceres von einem Beben erschüttert, als im Inneren ein Metallmonolith – das Transportmedium einer uralten Zivilisation – seine Aktivität aufnahm. Der verbrecherische Silberherr Malcher erschien über dieses Portal, griff die anwesenden Eisgräber (Bergleute) sowie Lemurerforscher unter Turk Varinar mit Robotern an und nahm die Überlebenden anschließend gefangen. Der Wissenschaftler sollte ihm unter Zwang dabei helfen, die weiteren Funktionen des Monolithen zu verstehen, um ihn dann als Waffe gegen das Solare Imperium einzusetzen. Das alarmierte USO-Schiff MORPHEUS erreichte Ceres, um ein Spezialisten-Team unter Atlan abzusetzen, das Malchers Pläne vereiteln sollte. Während des bewaffneten Vorstoßes ins Planetoideninnere konnte der Silberherr am 7. Mai das Waffensystem in Gang setzen und u.a. starke Hyperbeben im Gürtel auslösen, dabei wurde auch die MORPHEUS vernichtet. Zusammen mit seinen Gefangenen zog sich Malcher in den Monolithen zurück, um über ihn in Nullzeit nach Chonosso überzuwechseln. Atlan und seine Gefährten erreichten den Schauplatz zu spät und mussten schließlich ihrerseits fliehen, nachdem Malcher die Selbstzerstörung des Metallbauwerks aktiviert hatte. Dieses zerbarst in einer heftigen Explosion – Ceres selbst wurde erneut von Erschütterungen durchlaufen, blieb aber ansonsten unversehrt.
Im Juli 3444 versuchten die Paramags den Asteroidengürtel in Besitz zu nehmen, da sie dort noch immer PEW-Metall vermuteten. Ende März 3459 konnte Gucky auf dem Asteroiden CEKO-338-Gunnipa (Geheimstützpunkt der Zentralgalaktischen Union, Durchmesser: 4 x 2 km) verhindern, dass der Magier Alpar Goronkon das Geheimnis über Atlans vorgetäuschte Hinrichtung an die Laren verraten konnte.
[PR 27, 441 - 443, 595, 656, 2804, 2805, 2816, ATLAN Centauri 11, ATLAN-TB Monolith 5]
6. Jupiter (lemurisch: Neberu)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
778,3 Mio. km
Äquator- durchmesser:
142.796 km
Umlaufzeit:
11,862 Jahre
Rotations- zeit:
9 h 50 min
Achsen- neigung:
3°4'
Oberflächen- temperatur:
-148 °C
Schwer- kraft:
2,5 g

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
techn. Anlagen: im 15. Jahrhundert NGZ Faktorei MERLIN zur Hyperkristallgewinnung in der Gasatmosphäre, Cor-Jupiter-Forschungsstation auf dem Planetenkern
Geschichte: 1344 NGZ (4931) havarierten die fledermausähnlichen Schiqalaya unter der Führung des unsterblichen Ileschqa mit ihrer Psionische Arche NAPHAUT DOSCHUR auf Jupiter, nachdem sie mit dem System umspannenden Kristallschirm kollidiert waren. Unbemerkt von den Terranern arbeiteten sie an einem Plan zur Umwandlung des Gasriesen in ein kontrolliertes Schwarzes Loch, um hinter dessen Ereignishorizont vor Feinden sicher zu sein. Durch den Schiffbruch entwichen jedoch aus der Arche kristallartige Psionen, die bei Kontakt mit Lebenwesen ungeahnte Fähigkeiten entstehen ließen. Mitte des 15. Jahrhunderts NGZ erntete das Syndikat der Kristallfischer mit der Großfabrik MERLIN diese Psionen in der Jupiter-Atmosphäre, aus denen später heimlich die Droge Tau-Acht hergestellt wurde. Auch die Beschäftigten der Faktorei mit ihrem Chef Oread Quantrill standen unter dem Einfluss von Tau-Acht und gefährdeten Mitte Februar 1461 NGZ (5048) mit ihren neu entwickelten Parabegabungen die Orbitalstation. Zur selben Zeit erreichten Perry Rhodan und Mondra Diamond sowie drei TLD-Agenten mit einer Space-Jet MERLIN, um der Herkunft der Droge nachzugehen. Der Aktivatorträger wurde gefangen genommen, jedoch kurz darauf vom Ganymedaner Firmion Guidry befreit, woraufhin beide mit einem Schiff zur Cor-Jupiter-Station unter der Leitung von Irene Lieplich flüchten konnten. Inzwischen hatten die Schiqalaya mit der Umsetzung ihres Plans begonnen und erhöhten die Masse von Jupiter drastisch, indem sie ihn mittels eines Artefakts auf dem Mond Ganymed mit Gravitonen beschossen, die sich wiederum mit künstlich erzeugten Higgs-Teilchen verbanden. Die Flotte im Sol-System gab für Jupiter und seine Umgebung Schwerkraft-Alarm, da die Monde auf den Planeten und in ihr Verderben zusteuerten. Rhodan, Guidry und die Wissenschaftler von Cor-Jupiter verließen die dem Untergang geweihte Station und erreichten die NAPHAUT DOSCHUR, wo sie die Geschichte der Schiqalaya erfuhren. Umgehend bat der Terraner deren Anführer Ileschqa, die Umwandlung des Planeten in ein Schwarzes Loch zu stoppen, was jedoch nur durch Abschaltung des Psionen-Born in der Schiqalaya-Ursprungsgalaxis Baschq möglich war. In Nullzeit gelangten Rhodan, Guidry und Ileschqa an jenen fernen Ort. Inzwischen kämpfte Diamond in der Faktorei um ihr Leben, während Quantrill MERLIN auf einen Zerstörungskurs auf Ganymed zulenkte, um beim Aufprall alle Honovin zu opfern und durch das Freiwerden ihrer Psi-Energien eine "Schwarzen Festung" auf Jupiter entstehen zu lassen. Durch Unterstützung einiger auf MERLIN gefangener Schiqalaya konnten Diamond und ein überlebender Agent mit dem Beiboot TYCHE entkommen. Das Experimentalschiff TSUNAMI-X zerstörte schließlich Ganymed am 14. Februar, um die Gefahr einer Kollision endgültig zu bannen. Dabei wurde auch die Faktorei durch ein Trümmerteil vernichtet. Mit Guidrys Hilfe wurde der Psionen-Born zeitgleich deaktiviert, sodass die Entstehung des Jupiter-Black-Holes noch abgewendet werden konnte. Nur Rhodan kehrte ins Sol-System zurück, während die Arche NAPHAUT DOSCHUR verschwand und der Gasriese sich gravitativ wieder normalisierte. Sämtliche Honovin verloren ihre Parafähigkeiten. Kurze Zeit später musste das Syndikat der Kristallfischer durch das Wirken von Homer G. Adams Konkurs anmelden. Daraus entstand später die Vereinigung SYKONPHA (Syndikat zur Konstruktion planetarer Habitate).
[PR-TB Jupiter]
Monde: 15 (früher 16)
1. Metis
Abstand zum Planeten:
128.200 km
Äquator- durchmesser:
40 km
Umlaufzeit:
0,29 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
2. Adrastea
Abstand zum Planeten:
128.500 km
Durchmesser:
25 x 20 x 15 km
Umlaufzeit:
0,3 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
3. Amalthea
Abstand zum Planeten:
181.300 km
Durchmesser:
270 x 166 x 150 km
Umlaufzeit:
0,49 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
4. Thebe
Abstand zum Planeten:
223.000 km
Äquator- durchmesser:
110 km
Umlaufzeit:
0,68 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
5. Io
Abstand zum Planeten:
412.600 km
Äquator- durchmesser:
3.630 km
Umlaufzeit:
1,77 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft mit vulkanischer Tätigkeit
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
6. Europa
Abstand zum Planeten:
670.900 km
Äquator- durchmesser:
3.138 km
Umlaufzeit:
3,55 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
Geschichte: Der Milliardär Viccor Bughassidow entdeckte 1512 NGZ (5099) bei Grabungen auf Europa eine offenbar künstlich erschaffene Kaverne mit technischen Geräten, die geschätzt rund 18 bis 21 Millionen Jahre alt war.
[PR 2700]
7. Ganymed (ab 1465 NGZ (5052): Neo-Ganymed)
Abstand zum Planeten:
1,07 Mio. km
Äquator- durchmesser:
5.262 km
Umlaufzeit:
7,16 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt (ab 1465 NGZ (5052) Beginn der Mond-Rekonstruktion für einen Zeitraum von geschätzt 100 Jahren)
Bewohner: Ganymedaner (Terra-Kolonisten)
Hauptstadt: Galileo City
techn. Anlagen: Kuppelstädte, 2400 bis 1461 NGZ (5048) Rüstungsfestung der Terraner, ab 1469 NGZ (5056) Geheimstation "Kastell" mit Biopositronik OTHERWISE (bis 1503 NGZ (5090))
Wirtschaft: bis 1461 NGZ (5048) Wintersport-Tourismus
Geschichte: Im Mai 2044 richteten die Druuf bei einem Angriff auf das Sol-System große Verwüstungen auf Ganymed an. Dabei wurden technische Einrichtungen zerstört und viele Menschen getötet. Die erste richtige Besiedlung des Mondes erfolgte ab dem Jahr 2048.
Ende Januar 1461 NGZ (5048) reisten Perry Rhodan, Reginald Bull und Mondra Diamond zur 3000-jährigen Jubiläumsfeier der Mondbesiedlung nach Ganymed. Zur selben Zeit entwickelten viele Bewohner durch die Droge Tau-Acht ungewöhnliche Parafähigkeiten, die sich damit als höherentwickelte Geschöpfe der Evolution unter dem Namen Honovin ansahen. Am 1. Februar erhob sich aus der Eiskruste des Mondes ein unbekanntes Artefakt, welches rund 200.000 Jahre alt war und sämtliche Lebewesen in der Umgebung mental beeinträchtigte. Um zunächst dem Geheimnis von Tau-Acht nachzugehen, begaben sich Rhodan und Diamond mit einer Space-Jet zum Jupiter. Inzwischen begann das Artefakt, welches den fledermausähnlichen Schiqalaya entstammte, mit einer unheilvollen Tätigkeit: Es beschoss den Gasriesen mit Gravitonen, welche die Masse des Planeten unermesslich steigerte und dessen Entwicklung zu einem Schwarzen Loch einleitete. Durch die Zunahme der Schwerkraft drohten Ganymed und den anderen Monden die Kollision mit Jupiter. Das Experimentalschiff TSUNAMI-X konnte die Tätigkeit der Maschine durch Beschuss unterbrechen – trotz Sabotageaktionen der Honovin, die diesen Prozess aufrecht erhalten wollten. Da die Gefahr noch nicht gebannt war, musste Ganymed evakuiert werden, indem man Galileo City mit Spezialgeräten aus der Oberfläche herausschnitt und abtransportierte.
Am 14. Februar 1461 NGZ (5048) zerstörte TSUNAMI-X als letzten Ausweg ganz Ganymed mit einem Antimaterie-Torpedo, um eine Kollision mit Jupiter zu verhindern! Nach Beendigung der Black-Hole-Situation des Mutterplaneten gründete sich die Vereinigung SYKONPHA (Syndikat zur Konstruktion planetarer Habitate), die mit der vollständigen Wiedererrichtung des Mondes aus den Bruchstücken beauftragt wurde.
1465 NGZ (5052) begann nach langer Planungsphase endlich die Neukonstruktion von Neo-Ganymed in einem veranschlagten Zeitraum von rund hundert Jahren. Ende September 1469 NGZ (5056) wurde im Geheimen und im Auftrag der Organisation "Society of Absent Friends" (SAF) ein leistungsstarker Zentralcomputer (OTHERWISE) an der Baustelle zusammengesetzt, der mit einer Kontrollstation im Inneren des neuen Mondes, dem so genannten Kastell, untergebracht werden sollte. Am 5. Oktober wurde die "Galionsfigur" Nachtaugs Beisohn von Reginald Bull heimlich nach Ganymed gebracht, um sie dort über die Pläne ihrer Auftragsgeber nach dem erfolgten Angriff der Sternengaleonen auf Terra zu befragen. Am 22. November empfing Bull im Kastell den mit der TOLBA eingetroffenen Delorian Rhodan, welcher mit dem "Bund der Sternwürdigen" die Befreiung des Sol-Systems von den Sayporanern plante. Während Rhodans Sohn sich weiter nach Terra begab, trafen vom Uranus-Mond Umbriel kommend Shamsur Routh und der befreundete Sayporaner Chourtaird im Kastell ein, die wichtige Informationen zur Anomalie bzw. zum Neuroversum besaßen. Die negative Superintelligenz QIN SHI wollte mit diesem künstlichen Mini-Universum eine Machtbasis erschaffen, die selbst für die Kosmokraten unangreifbar wäre. Zur Stabilisierung der Anomalie benötigte sie die Leichen anderer gejagter und getöteter Superintelligenzen, was als universelle Bedrohung angesehen wurde. Chourtaird bat Bull um Hilfe für sein versklavtes Volk und wollte im Gegenzug die Terraner dabei unterstützen, mit dem Sonnensystem in den Normalraum zurückzukehren.
Nachdem die Biopositronik LAOTSE 1503 NGZ (5090) auf Terra nicht mehr zur Verfügung stand, versetzte man OTHERWISE als Ersatz dorthin. Ab Juni 1516 NGZ (5103) wurde innerhalb des Grundgerüsts von Neo-Ganymed sowie unter höchster Geheimhaltung mit dem Zusammenbau eines hochmodernen Raumschiffs "Zur besonderen Verwendung" (Projekt ZbV) und zum Wohle der Menschheit begonnen. Auf einer getarnten Werft entstand so das für intergalaktische Flüge taugliche Omniträgerschiff RAS TSCHUBAI. Da das z.Z. agierende Atopische Tribunal davon Wind bekam bzw. eine solche Konstruktion nicht zuließ, mussten die Terraner immer wieder falsche Spuren auslegen, um vom Jupiter-Mond abzulenken. Nach der Fertigstellung am 16. Dezember wurde der 3.000-Meter-Raumer mittels Oberflächenaufbauten als riesige Posbi-BOX getarnt und zum Rand des Sonnensystems gelenkt, um dort auf Überlichtflug zu gehen. Dort griffen die Onryonen erwartungsgemäß mit Linearraumtorpedos an und lösten ein heftige Explosion aus. Das Schiff galt als vernichtet, doch lediglich die abgestoßenen Aufbauten der BOX rematerialisierten als Trümmerteile.
[PR 88, 2617 ff, PR-TB Jupiter]
8. Callisto
Abstand zum Planeten:
1,88 Mio. km
Äquator- durchmesser:
4.800 km
Umlaufzeit:
16,7 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner, im Herbst 3432 Spezialstation für den Accalaurie Accutron Mspoern zur Untersuchung der Sonne
[PR 412]
9. Leda
Abstand zum Planeten:
11,1 Mio. km
Äquator- durchmesser:
16 km
Umlaufzeit:
240 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
10. Himalia
Abstand zum Planeten:
11,47 Mio. km
Äquator- durchmesser:
186 km
Umlaufzeit:
250,6 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
11. Lysithea
Abstand zum Planeten:
11,71 Mio. km
Äquator- durchmesser:
36 km
Umlaufzeit:
260 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
12. Elara
Abstand zum Planeten:
11,74 Mio. km
Äquator- durchmesser:
76 km
Umlaufzeit:
260,1 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
13. Ananke
Abstand zum Planeten:
20,7 Mio. km
Äquator- durchmesser:
30 km
Umlaufzeit:
617 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
14. Carme
Abstand zum Planeten:
22,35 Mio. km
Äquator- durchmesser:
40 km
Umlaufzeit:
692 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
15. Pasiphae
Abstand zum Planeten:
23,3 Mio. km
Äquator- durchmesser:
50 km
Umlaufzeit:
735 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
16. Sinope
Abstand zum Planeten:
23,7 Mio. km
Äquator- durchmesser:
36 km
Umlaufzeit:
758 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
7. Saturn (lemurisch: Anunna)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
1,432 Mrd. km
Äquator- durchmesser:
120.000 km
Umlaufzeit:
29,457 Jahre
Rotations- zeit:
10 h 14 min
Achsen- neigung:
26°44'
Oberflächen- temperatur:
-180 °C
Schwer- kraft:
1,06 g

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
techn. Anlagen: seit Frühjahr 1403 NGZ (4990) Polyport-Hof GALILEO (früher KIIRFALK, intergalaktisches Transportsystem) im Orbit
Geschichte: Im 36. Jahrhundert war Saturn Erholungs- und Sportplanet der Überschweren, die in speziellen Kuppelsiedlungen lebten. Im September 3580 befand sich Ronald Tekener, der als Gefangener der Überschweren zum Mond Titan gebracht werden sollte, bei einem Zwischenstop "auf" der Oberfläche.
Im Frühjahr 1403 NGZ (4990) wurde ein inaktiver Transporthof des intergalaktischen Polyport-Netzes – betrieben von den Halbspur-Changeuren – von den Terranern ins Sol-System transportiert und innerhalb des Saturn-Ringes gesichert. Jahrzehnte lang erforschten hochrangige Wissenschaftler unter höchster Geheimhaltung ("Projekt Saturn") den Polyport-Hof, der den Namen GALILEO erhielt. Eine Reaktivierung dieses Transportmediums gelang in dieser Zeit jedoch nicht. Am 3. Januar 1463 NGZ (5050), als Perry Rhodan und Mondra Diamond GALILEO besuchten, entfaltete der Hof unerwartet eigenständige Aktivitäten und kündigte den Angriff der Frequenz-Monarchie an, die alle Polyport-Höfe in ihren Besitz bringen wollte. Unzählige Darturka-Soldaten fielen am 6. Januar über das Netz in GALILEO ein und lieferten sich ein Gefecht mit den Terranern und ihren Kampfrobotern. Schließlich gelang (u.a. mit Diamonds Hilfe) die Gefangennahme des Frequenzfolgers und Vatrox Sinnafoch, der diese Operation befehligte. Nach den Kämpfen erhielt Rhodan Besuch von Homunk, dem Boten der Superintelligenz ES, der dem Terranischen Residenten mitteilte, dass das Polyport-Netz auf keinen Fall von der Frequenz-Monarchie kontrolliert werden durfte. Schließlich startete Rhodan einen Konterangriff und drang mit Kampftruppen und Robotern zur Gegenstation ITHAFOR im Kugelsternhaufen Dhogar vor, die die Terraner trotz schwerer Verluste erobern konnten.
Am 26. August 1514 NGZ (5101) erreichte Rhodan mit der PRECVER und durch das Netz reisend den Transporthof GALILEO. Da das gesamte Polyport-Netz sich mittlerweile asynchron zum Normalraum verhielt und von Xenochronien entlang der Routen bedroht wurde, schaltete der Terraner als letzten Ausweg das komplette Transportsystem mit dem Ur-Controller ab.
[PR 708, 2500, 2716]
Monde: 16
3 ausgeprägte Ringsysteme innerhalb der Mondbahnen sowie weitere dünne Ringe bis Rhea
1. Atlas
Abstand zum Planeten:
137.670 km
Durchmesser:
40 x 20 km
Umlaufzeit:
0,6 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
2. Prometheus
Abstand zum Planeten:
139.353 km
Durchmesser:
140 x 100 x 80 km
Umlaufzeit:
0,61 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
3. Pandora
Abstand zum Planeten:
141.700 km
Durchmesser:
110 x 90 x 70 km
Umlaufzeit:
0,63 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
4. Epimetheus
Abstand zum Planeten:
151.422 km
Durchmesser:
140 x 120 x 100 km
Umlaufzeit:
0,69 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
5. Janus
Abstand zum Planeten:
151.472 km
Durchmesser:
220 x 200 x 160 km
Umlaufzeit:
0,7 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
6. Mimas
Abstand zum Planeten:
185.520 km
Äquator- durchmesser:
392 km
Umlaufzeit:
0,94 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft; künstlich erhöhte Schwerkraft
techn. Anlagen: Sanatorien sowie Erholungs- und Genesungszentrum des Solaren Imperiums, später der Liga Freier Terraner (LFT); Anstalt für para-abnormale kritische Straftäter (PAKS), durch Paratronschirm geschützt
Geschichte: Anfang März 2909 wurden die sanatorischen Anlagen bei einem Amoklauf der Mutanten während der Second-Genesis-Krise zerstört, später jedoch wieder aufgebaut. Von Mai 1273 NGZ (4860) bis Juni 1290 NGZ (4877) befand sich der Multi-Mutant und Massenmörder Vincent Garron im Para-Bunker auf Mimas in Gefangenschaft. Danach war Roi Danton alias Michael Rhodan bis 1303 NGZ (4890) in einer Klinik in Behandlung, um die furchtbaren Auswirkungen als Torric, Herr der Zeiten, zu verarbeiten. In der Zwischenzeit bzw. im Mai 1302 NGZ (4889) befand sich Lancia Thurman, die als einzige Überlebende mit einem Raumschiff aus der Galaxis Chearth in die Milchstraße zurückgekehrt war, auf Mimas im Para-Bunker, da bei ihr abnormale Psi-Werte gemessen wurden. Sie transformierte körperlich durch einen Parasiten in ein Wesen namens Vodiya, welches egelgleich seine Opfer mental aussaugt. Mit Hilfe des parabegabten Conrad Festik konnte Vodiya in einem Psi-Duell besiegt werden. Beide Duellanten verschwanden dabei für immer in einer anderen Existenzebene.
Im August 1517 NGZ (5104) wurden drei onryonische Geniferen als Gefangene im Para-Bunker untergebracht. Sie sollten den Terranern beibringen, wie man – ähnlich den Emotionauten – ein Raumschiff der Atopen fliegt.
[PR 408 ff, PR-AB 2]
7. Enceladus
Abstand zum Planeten:
238.020 km
Äquator- durchmesser:
500 km
Umlaufzeit:
1,37 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
8. Tethys
Abstand zum Planeten:
294.660 km
Äquator- durchmesser:
1.060 km
Umlaufzeit:
1,89 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
Geschichte: Mitte Dezember 3442 beging der gefangene Schwarmgötze Corkt Y'Xamterre auf Tethys Selbstmord, indem er sich in Stein verwandelte.
[PR 554]
9. Telesto
Abstand zum Planeten:
294.660 km
Durchmesser:
34 x 28 x 26 km
Umlaufzeit:
1,89 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
10. Calypso
Abstand zum Planeten:
294.660 km
Durchmesser:
34 x 22 x 22 km
Umlaufzeit:
1,89 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
11. Dione
Abstand zum Planeten:
377.400 km
Äquator- durchmesser:
1.120 km
Umlaufzeit:
2,74 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
12. Rhea
Abstand zum Planeten:
527.500 km
Äquator- durchmesser:
1.530 km
Umlaufzeit:
4,52 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
13. Titan (cappinsch: Latrur)
Abstand zum Planeten:
1,22 Mio. km
Äquator- durchmesser:
5.150 km
Umlaufzeit:
15,95 Tage
  Schwer- kraft:
0,21 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff (künstlich erzeugt, früher Methan-Wasserstoff)
Oberfläche: Normalwelt – durch einen Ökoformprozess bewohnbar gemacht; künstliche Atomsonne im Mondorbit
Bewohner: Terraner
Hauptstadt: Titan City
techn. Anlagen: ca. 196.500 v.Chr. Geheimdepot der Ganjasen-Cappins (Schaltzentrale OVARON) mit Pedopeiler; seit ca. 3500 (?) Stahlfestung Titan, nach der Monos-Ära zur Forschungsstation umgebaut
Wirtschaft: bis 3460 Touristik-Unternehmen
Geschichte: Ende 1981 bis Sommer 1982 befand sich auf dem Mond für kurze Zeit ein geheimer Stützpunkt der Springer. Im Juni 3434 wurde von Titan aus eine von Perry Rhodan geleitete Zeitreise mit dem Nullzeitdeformator in die Vergangenheit des Jahres 196.584 v.Chr. gestartet, um im damaligen Geheimdepot der Cappins stabiles Sextagonium für die Sprengung des Todessatelliten in der Gegenwart zu besorgen. Vor der Rückkehr in die Gegenwart entdeckte die Expedition auf dem Saturn-Mond Rhodans totgeglaubten Sohn Michael sowie den Oproner Merkosh, die in der Schaltzentrale gefangen gehalten wurden. Im Juli 3438 erschienen 130.000 takerische Kriegsdiener mit ihrem Anführer Vascalo über Pedopeiler auf Titan und verwüsteten den Mond schwer.
Um 3500 herum wurde im Auftrag des Überschweren und Ersten Hetrans der Milchstraße Leticron eine Stahlfestung auf Titan erbaut. Im September 3580 starb Leticron im Zweikampf mit seinem Nachfolger Maylpancer, woraufhin sein Geist in einem PEW-Brocken nahe der Festung in Gefangenschaft geriet. 67 NGZ (3654) wurde das geläuterte Bewusstsein während Umbauarbeiten von Raoul Ginver befreit und später in einen Multi-Cyborg übertragen.
Im Mai 3585 wurde die Festungsanlage von den Überschweren aufgegeben und zum großen Teil zerstört, ca. 500 bis 580 NGZ (ca. 4087 bis 4167) jedoch von den Herren der Straßen bzw. Monos restauriert und modernisiert. Im Januar 491 NGZ (4078) wurde Galbraith Deighton in seiner Station von einem Phantomwesen der Zellaktivator geraubt. Der Kriegsminister überlebte nur, da die Cantaro ihn nach und nach in ein Cyborg-Wesen verwandelten. 495 NGZ (4082) löste die dort installierte Großsyntronik das Rechengehirn NATHAN auf Luna ab, so dass Titan nun die Lenkzentrale von Monos wurde, mit der er das gesamte Sol-System, inklusive des systemumspannenden Deftra-Feldes, kontrollierte. Zudem wurden fast alle Menschen auf den Sol-Planeten im Simusense vernetzt und von Titan aus gesteuert. Erst am 3. Juni 1147 NGZ (4734) wurde diese Syntronik wieder deaktiviert. Später wandelte man die Anlagen der Stahlfestung in ein Forschungszentrum um, wobei ein Teil davon zum Museum für Völkerverständigung wurde.
Im März 1212 NGZ (4799) fand auf der Forschungswelt Titan die erste Verschmelzung von Spindel und Segment aus der Großen Leere statt, die jedoch misslang. Fünf Monate später kam es zur gewalttätigen Vereinigung von inzwischen sieben erfolgreich entstandenen Spindelwesen (Kunstwesen mit negativer Strangeness), die anschließend gemeinsam vom Saturn-Mond flüchteten.
[PR 31 ff, PR-TB 341, PR-JB 5 – Story "Der Geist der Festung"]
14. Hyperion
Abstand zum Planeten:
1,48 Mio. km
Durchmesser:
410 x 260 x 220 km
Umlaufzeit:
21,28 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
15. Japetus
Abstand zum Planeten:
3,56 Mio. km
Äquator- durchmesser:
1.460 km
Umlaufzeit:
79,33 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
16. Phoebe
Abstand zum Planeten:
12,95 Mio. km
Äquator- durchmesser:
220 km
Umlaufzeit:
550,3 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: seit 2400 Rüstungsfestung der Terraner
8. Uranus (lemurisch: Guan)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
2,884 Mrd. km
Äquator- durchmesser:
50.800 km
Umlaufzeit:
84,012 Jahre
Rotations- zeit:
17 h 24 min
Achsen- neigung:
97°59'
Oberflächen- temperatur:
-215 °C
Schwer- kraft:
? g

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
Monde: 5
6 dünne Ringsysteme innerhalb der Mondbahnen
1. Miranda
Abstand zum Planeten:
129.390 km
Äquator- durchmesser:
320 km
Umlaufzeit:
1,41 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
2. Ariel
Abstand zum Planeten:
191.020 km
Äquator- durchmesser:
1.330 km
Umlaufzeit:
2,52 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
3. Umbriel
Abstand zum Planeten:
266.300 km
Äquator- durchmesser:
1.110 km
Umlaufzeit:
4,14 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
Geschichte: Am 22. November 1469 NGZ (5056) entdeckte die KLEOPATRA mit Reginald Bull auf Umbriel die ANÄIRY mit dem Terraner Shamsur Routh und dem befreundeten Sayporaner Chourtaird, die wichtige Informationen zur Anomalie bzw. zum Neuroversum besaßen. Um die drei Sternengaleonen der feindlichen Sayporaner, welche ebenfalls die ANÄIRY suchten, abzulenken, täuschte Bull die Zerstörung seines Schiffes vor und entkam so mit seinen Besuchern zum Jupiter-Mond Ganymed.
[PR 2656]
4. Titania
Abstand zum Planeten:
435.910 km
Äquator- durchmesser:
1.600 km
Umlaufzeit:
8,71 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
5. Oberon
Abstand zum Planeten:
583.520 km
Äquator- durchmesser:
1.630 km
Umlaufzeit:
13,46 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
9. Neptun (lemurisch: Hasorp)
Mittlerer Abstand zur Sonne:
4,509 Mrd. km
Äquator- durchmesser:
48.600 km
Umlaufzeit:
164,789 Jahre
Rotations- zeit:
16 h 03 min
Achsen- neigung:
29°
Oberflächen- temperatur:
-217 °C
Schwer- kraft:
? g

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
techn. Anlagen: altes Abwehrfort der Lemurer, bis 3459 Geheimstützpunkt "Donnergott" der Überschweren
Geschichte: Anfang November 3459, während die Überschweren unter Leticron das Sol-System angriffen, konnte dessen Landsmann Eymontop mit der PINOR den Stützpunkt erreichen. Später versuchte er die Installation des Sonnentransmitters Twin-Sol zu sabotieren, was Gucky und Balton Wyt verhindern konnten.
Im Herbst 1469 NGZ (5056) verbargen sich 40.000 Zapfenraumschiffe mit Millionen von echsenartigen Dosanthi unter dem Kommando des Sayporaners Paitäcc unter der Methanoberfläche Neptuns, um im Auftrag der negativen Superintelligenz QIN SHI den entscheidenden Schlag gegen die Bewohner des Sol-Systems durchzuführen. Am 16. Dezember, nach Auslösung des ARCHETIM-Schocks, starteten die Invasoren ins All, um einerseits den schützenden Sextadim-Schleier um das System zu vernichten und andererseits alle Terraner mit körpereigenen Panik-Impulsen auszuschalten sowie deren bewohnte Welten zu erobern.
[PR 669, 2684]
Monde: 1 (früher 2 Monde)
1. Triton
Abstand zum Planeten:
354.290 km
Äquator- durchmesser:
3.800 km
Umlaufzeit:
5,87 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
Hauptsiedlung: Tritona
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner, verlassene Tarvian-Fluchtburg der Lemurer
Geschichte: Tritona und die Verteidigungsanlagen erlitten am 18. Februar 2436 schwere Zerstörungen durch einen Angriff der Zweitkonditionierten. Trotzdem konnten die Oxtorner Cronot und Perish Mokart den Zeitpolizisten Aser Kin überwältigen und gefangen nehmen. Vier Wochen später brachten beide es fertig, gemeinsam mit Ilja Malume und von Triton aus, den Riesenroboter OLD MAN für das Solare Imperium zu übernehmen.
[PR 332, 335]
2. Nereide
Abstand zum Planeten:
5,511 Mio. km
Äquator- durchmesser:
300 km
Umlaufzeit:
360,2 Tage
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Asteroid
techn. Anlagen: Verteidigungsforts der Terraner
Geschichte: Am 18. Februar 2436 wurde Nereide von mehreren Schlachtschiffen OLD MANS unter dem Kommando der Zweitkonditionierten zerstört!
[PR 332]
10. Pluto
Mittlerer Abstand zur Sonne:
5,966 Mrd. km
Äquator- durchmesser:
ca. 6.000 km
Umlaufzeit:
247,7 Jahre
Rotations- zeit:
6,39 Tage
Achsen- neigung:
122,5°
Mittl. Tages- temperatur:
-230 °C
Schwer- kraft:
? g

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
techn. Anlagen: seit 21. Jahrhundert Hyperfunk-Relaisstation, Reparaturwerft und Nachschubdepot der Terraner; später auch Handelskontor der Springer
Geschichte: Die Entfernung von Pluto zur Sonne, der eine extrem elliptische Umlaufbahn besaß, betrug im Perihel 4,275 Milliarden Kilometer, im Aphel 7,525 Milliarden Kilometer. Die Bahnneigung gegenüber der Ekliptik betrug 17,2°. Zu Zeiten des Solaren Imperiums war der Planet der am weitesten vorgeschobenste Außenposten des Sonnensystems.
Am 26. Juli 3438 wurde Pluto während des Konflikts mit den Takerer-Cappins durch die Schwerkraft-Auswirkungen der sich vereinigenden Sammler-Flotte (in seiner Gesamtheit der ganjasische Riesenroboter namens Urmutter, Durchmesser: ca. 49.000 km) aus der Galaxis Gruelfin vernichtet! Anschließend zerstörte sich das kugelförmige Gebilde selbst – inklusive der sich in ihm befindlichen 1,4 Millionen Takerer.
Im September 1200 NGZ (4787) erschien der Kunstplanet Wanderer in Höhe der ehemaligen Pluto-Bahn, um dort auf die Anwärter zweier Zellaktivatoren zu warten, welche als "Spiegelgeborene" bezeichnet wurden. Erst nach einem Jahr konnten Mila und Nadja Vandemar als die Auserwählten gefunden und nach Wanderer gebracht werden. Nach Verteilung der Aktivator-Chips entmaterialisierte der Kunstplanet.
[PR 88 - 499, 1625, 1648]

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