Salida

Spektralklasse: G2

11 Planeten (früher 12 Planeten)
Entfernung zu Sol: 32.064 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 4.271 Lichtjahre
Entfernung zu Kesnar: 4.254 Lichtjahre

Hauptwelten: Remion, Oyloz

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

3. Remion (Rceymyccion)
  Äquator- durchmesser:
12.455 km
Umlaufzeit:
360 Tage
Rotations- zeit:
24,25 h
Achsen- neigung:
gering
  Schwer- kraft:
1,01 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt mit vier Kontinenten (Granmos, Holchuin, Matanzas, Tunerés) und großen Waldgebieten (u.a. Riesenbäume bzw. Gigantes)
Bewohner: Remiona (Terra-Kolonisten meist kreolischer Abstammung – 1340 NGZ (4927): 16 Mio. Einwohner)
Hauptsiedlung: Choceos
Regierung & Politik: unabhängiges Sonnensystem im arkonidischen Interessenbereich ohne Zentralverwaltung
Wirtschaft: Export von Colocados-Früchten
Geschichte: Im 21. Jahrhundert erschienen die ersten 5.000 terranischen Siedler auf Remion, die mit dem Einverständnis der auf Oyloz benachbarten Siccyi den Planeten in Besitz nahmen. Die Remiona bestanden zumeist aus Nachfahren von Kreolen, deren Glaube stark von Voodoo und anderen Naturreligionen beeinflusst wurde und die auf weit verstreuten sowie autarken dorfähnlichen Haciendas lebten und arbeiteten. 2120 besuchte Perry Rhodan erstmals Remion, um einen Anschluss an das Solare Imperium zu erzielen. Da er sich unbewusst wie ein Kolonialherrscher aufgeführt hatte, wurden er und Reginald Bull von Demonstranten ausgebuht und mit ihrem Schiff davongejagt. Als Rhodan sich 2469 inkognito erneut auf dem Planeten aufhielt, hatte sein erster Besuch inzwischen dazu geführt, dass er als böser Naturgeist Baba Rhodo einen zweifelhaften Ruhmesplatz bei den Remiona gefunden hatte. Ferner musste er nach seiner Enttarnung zum zweiten Mal die Flucht vor der Bevölkerung antreten.
Um 1338 NGZ (ca. 4925) erlaubte der Hacienda-Besitzer Miguel y Gasset einigen Aras, im Auftrag des Medo-Nomaden Trantipon eine Forschungsanlage auf seinem Grundbesitz zu errichten. In Wirklichkeit infizierten die Galaktischen Mediziner den Planeten zu Versuchszwecken heimlich mit dem Prototypen des giftigen Ara-Toxins. Die Verseuchung durch den biologischen Kampfstoff führte dazu, dass das Ökosystem von Remion – vom einfachen Einzeller bis zu höherentwickelten Tier- und Pflanzenarten – über Jahre nach und nach zerstört wurde, was einer Umweltkatastrophe gleichkam. Anfang Juni 1340 NGZ (4927) flog Trantipon mit der MOMANTAR die gebeutelte Welt an, um die noch nicht abgeschlossene Testphase seines Projekts zu beobachten. Kurz darauf erschienen Rhodan, Julian Tifflor und die Ara-Attentäterin Zhanauta Filgris mit der CONNOYT, um den Medo-Nomaden festzunehmen. Danach wurde dem Terraner erst das Ausmaß des Ara-Toxins bewusst: Nach Untersuchungen würden sich zuletzt auch die menschlichen Bewohner mit allen anderen Lebensformen in eine planetenweite Schleimmasse verwandeln, die danach in einer festen Kristallstruktur endete. Rhodan leitete mit Hilfe arkonidischer Schiffe eine sofortige Evakuierung der Remiona ein, die schrittweise zum unbewohnten Planeten Chastabandor gebracht wurden. Nach einigen Wochen stand jedoch fest, dass sechs Millionen Bewohner bei fortschreitender Kontermination ihre Heimat nicht mehr verlassen konnten oder wollten.
Am 1. Juli 1340 NGZ (4927) kam das Ende von Remion: Das Ara-Toxin zersetzte sogar den Himmelskörper selbst inklusive Erde, Luft und Wasser, bis auch der Planetenkern durch hyperenergetische Wechselwirkungen zerstört wurde! Danach blieb eine abgeplattete, in sich eingesunkene und zunächst leblose schwarze Schlackekugel zurück. Aus dieser entwickelte sich dann später eine neue Lebensform mit Instinktgehirn, die den Galaktikern bereits als Moby bzw. Darlo bekannt war.
Rhodan erkundete mit einer Space-Jet und einigen Aras das Weltraumwesen, dessen Gehirn die Bewusstseine der toten Remiona enthielt. Kurz darauf setzte sich der als gefährlich einzustufende Moby zum Energietanken Richtung Sonne in Bewegung, sodass die Besucher sein Inneres schleunigst verließen. Am 5. Juli verschwand er mit einem Sprung in den Hyperraum aus dem Salida-System.
[PR-TB Ara-Toxin 3, 4]
Monde: 1
4. Oyloz
  Äquator- durchmesser:
9.856 km
Umlaufzeit:
412 Tage
Rotations- zeit:
18,65 h
Achsen- neigung:
5,5°
  Schwer- kraft:
0,85 g

Atmosphäre: Kohlendioxid-Sauerstoff-Stickstoff (stark verrußt, für Menschen giftig)
Oberfläche: tektonisch hochaktive Extremwelt mit drei Kontinenten (Inicco, Parvacc, Trellcou), ständige Erdbeben und Vulkanausbrüche mit anschließenden Feuersbrünsten, dichte Wolkenhülle aus Asche und Ruß; reichhaltige Tierwelt im Foynacc-Ozean, an Land nur Insekten; dem häufigen Feuer angepasste widerstandsfähige Pflanzenwelt
Bewohner: schildkrötenähnliche, dreigeschlechtliche Siccyi (Borloomer)
Regierung & Politik: technisierte Nomaden-Gesellschaft, die in einzelnen Karawanen durch die Lande zieht
techn. Anlagen: im 14. Jahrhundert NGZ Stützpunkt der Aras
Wirtschaft: Abbau von Hyperkristall-Vorkommen (Khalumvatt) durch die Arkoniden
Geschichte: Vor über drei Millionen Jahren zerstückelte das Volk der Sharifen vor seiner Vergeistigung die Körper der gefährlichen Midyacco (eine Art Spielfiguren eines galaxisweiten Strategiespiels) und versenkte die Leichenteile in einem kreisrunden Schachtmeer von Oyloz. Dieses wurde (wie zwei andere) mit Hilfe des Mondes in die Oberfläche der Kontinente gestanzt, wo dann hunderte von sargähnlichen Behältern in 22 Kilometern Tiefe lagerten. Allerdings waren die Midyacco im Schachtmeer Ylucc (Durchmesser: ca. 20 km) nicht endgültig tot, sondern sie befanden sich in einer Traumphase. Eine weitere Hinterlassenschaft der Sharifen auf Oyloz dürften vermutlich die Dampffahrzeuge mit einem ausgebauten Schienennetz sein. Nachdem sich die intelligenten Siccyi auf dem Planeten entwickelt hatten, nutzten diese die so genannten Eisernen Karawanen, um den Naturkatastrophen zu entgehen. Im 21. Jahrhundert besuchten Terra-Kolonisten von der Nachbarwelt Remion die Siccyi, woraufhin ein Raumhafen in Trellcou errichtet wurde. Die Schwarm-Krise zwischen 3440 und 3442 warf die Entwicklung der Schildkrötenwesen zurück – dennoch konnten die Remiona trotz eigener Probleme einige Hilfe leisten.
Anfang Juli 1340 NGZ (4927) befand sich der verbrecherische Medo-Nomade Trantipon, der für die Zerstörung von Remion verantwortlich war, an Bord der CONNOYT im Gewahrsam der Terraner. Nachdem Trantipon sich selbst verstümmelt hatte, wurde sein Körper nebst Bewusstsein im Quarantäneschiff APPEN von den Aras unter Plob Arnoyn rekonstruiert. Dort gelang dem Initiator des Projekts "Ara-Toxin" die Flucht nach Oyloz und zu den Siccyi, welche sich in einem frühen Industriezeitalter befanden. Julian Tifflor nahm die Verfolgung des Medo-Nomaden auf, der sich (bedingt durch verschiedene mentale Wechselwirkungen) vom Schachtmeer Ylucc besonders angezogen fühlte. In den Tiefen dieses Meeres befreite er mit seinen Nanorobotern die träumenden Midyacco aus ihren Särgen und erweckte sie so zu neuem Leben. Als die monströsen Wesen ihre zerstörerischen Tätigkeiten wieder aufnahmen und über den Raumhafen vom Planeten fliehen wollten, musste Hilfe aus höheren Gefilden kommen: Zusammen mit dem Siccyi Orontiu Pleca versetzte sich Tifflor in einem Traumzustand und rief die Sharifen herbei, die ihre gefährlichen Kunstwesen mit Hilfe der Schienen erneut zerteilten und ins Schachtmeer verbannten. Zuvor wurde Trantipon, der sich mit Hilfe einer Kleinpositronik die Erinnerungen des Originalkörpers verinnerlicht hatte, von den Midyacco schwer verletzt. Bei der Rückführung auf die APPEN stellte sich heraus, dass ein gestaltverändernder Gys-Voolbeerah Arnoyn getötet hatte. Der Eindringling mit dem Aussehen des Aras flüchtete am 5. Juli mit einem Raumschiff, welches zur Steuerung des bei Remion erwachten Mobys benötigt wurde. Als das Weltraumwesen zur Attacke auf Oyloz animiert wurde, trieb ein mechanischer Angriff auf das Instinktgehirn es mit unbekanntem Ziel in die Flucht. Kurz darauf musste der Ara-Planetenstützpunkt, von dem das fremde Schiff gestartet war, mit Waffengewalt erobert werden. Die Station stand nach Sichtung der Datenspeicher in Verbindung zum THAU-Konsortium im Cjuis-System, während der geflohene Gys-Voolbeerah offenbar weitere Informationen zum Ara-Toxin besaß. Perry Rhodan machte sich mit Tifflor an Bord der CONNOYT auf den Weg.
[PR-TB Ara-Toxin 4, 5]
Monde: 1 (Abstand zum Planeten: 12.221 km, Durchmesser: 19,58 km)

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