"Klinsanthor-Formation"

Doppelstern im Zentrum + Sternsechseckformation als umgebender Ring

"Doppelstern A + B"

Spektralklasse: K x 2

"Sechseckstern A - F"

Spektralklasse: M Zwerg x 6

2 Planeten auf gemeinsamer Umlaufbahn um den Kopfstern der Sechseckformation
Entfernung zu Sol: 26.554 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 40.293 Lichtjahre
Entfernung zum Galaktischen Zentrum: 8.464 Lichtjahre

Die Entstehung dieser künstlich angeordneten und namenlosen Sonnenkonstellation ist unbekannt – ebenso seine galaktische Position, die man nur durch Zufall erreichen konnte. Der Abstand zwischen einem der sechs Ecksterne und dem Doppelsternpaar in der Mitte betrug ungefähr 1,5 Lichtjahre. Nach der arkonidischen Legende würde die Konstellation zusammen mit dem Tode des Magnortöters Klinsanthor erlöschen.
(Die Bezeichnung "Klinsanthor-Formation" ist kein offizieller Name dieses Systems, sondern nur der Arbeitstitel innerhalb des PR-Sternenatlas!)
[ATLAN 224, 225]

Hauptwelten: Loipos, Skärgoth

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1a. Loipos
Umlaufbahn um Kopfstern der Sechseckformation Äquator- durchmesser:
ca. 13.000 km
 

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: paradiesische Normalwelt, jedoch aggressive Natur bei unwillkommenen Besuchern
Bewohner: keine
techn. Anlagen: bis zu 2.000 Meter hohe Metalltürme ("Nadelpfeiler"), die hyperenergetisch mit Skärgoth in Verbindung stehen; verwandeln mit bläulichem Glühen tierisches sowie pflanzliches Leben in Energie um und zerstören Fremdtechnik
Geschichte: 8021 v.Chr. entsandte der arkonidische Imperator Orbanaschol III. mehrere Schiffe, deren Besatzungen nach Klinsanthor suchen sollten, damit dieser den Kristallprinzen Atlan zur Strecke brachte. Die PROTALKH mit Kommandant Zenkoorten und dem Wissenschaftler Lenth Toschmol gelangte nach einer Fehltransition zufällig in das Mehrfach-Sternsystem und musste zunächst auf Loipos notlanden. Die Überlebenden machten danach Bekanntschaft mit den Nadelpfeilern, die mit ihrem Glühen zahlreiche Arkoniden auflösten und in Energie für Klinsanthor verwandelten, sowie mit der aufgewühlten und gefährlichen Flora und Fauna. Auch die flugunfähige PROTALKH fiel den Metalltürmen zum Opfer, sodass die dezimierte Besatzung zunehmend den Verstand verlor und sich gegenseitig tötete. Nach dem Tod von Zenkoorten gelang es einem kleinem Team unter Toschmol, mit dem intakten Beiboot VALKARON von Loipos zu flüchten – das nächste Ziel hieß Skärgoth.
sonstiges: Der arkonidische Name Loipos bedeutet übersetzt "blinder Spiegel".
[ATLAN 224]
1b. Skärgoth
Umlaufbahn um Kopfstern der Sechseckformation Äquator- durchmesser:
ca. 13.000 km
  Rotations- zeit: extrem langsam  

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff (dünn)
Oberfläche: verbrannte, zerklüftete, ausgehöhlte und dunkle Schlackewelt mit Kristallwäldern und vielen Fallen für unwillkommene Besucher
Bewohner: keine
techn. Anlagen: Heimstätte ("Gruft") des Magnortöters Klinsanthor
Geschichte: In grauer Vorzeit gelangte Klinsanthor, ein Raumfahrer und Krieger unbekannter Herkunft, nach Skärgoth, wo er in einen Schnittpunkt kosmischer Kraftlinien geriet und regelmäßig mit Energie aufgeladen wurde. Sein Bewusstsein war nun in der Lage, den unsterblich gewordenen Körper zu verlassen und andere Lebewesen in der Galaxis geistig zu übernehmen und zu steuern. Klinsanthor tauchte auf diese Weise schon früh in den Mythen mancher Völker auf und machte sich einen Namen als gnadenloser Kämpfer, der mit seinen Wirtskörpern große Siege in Schlachten errang. Er konnte von jeder Spezies in höchster Not aus seinem Jahrtausende langen Schlaf geweckt und herbeigerufen werden und den Feind anschließend vernichtend schlagen, falls die Bezahlung dafür auch stimmte. Oft genug waren es aber unehrenhafte Motive, mit denen manche Rufer sich an Klinsanthor wandten und ihn für sich kämpfen ließen. Allerdings wurden seine Dienste selten in Anspruch genommen, da sein Wirken bekannterweise viel Zerstörung und unzählige Tote in den Reihen beider Parteien hinterließ. Auch im Großen Befreiungskrieg der Arkoniden (ca. 18.376 bis 18.356 v.Chr. bzw. 1737 bis 1754 da Ark) wurde er als Unterstützung gegen die Einheiten der Akonen geholt. Nachdem die arkonidischen Kampftruppen mit Klinsanthors Hilfe den Sieg davongetragen hatten und dieser nach Skärgoth zurückkehrte, streifte "ein Teil seines Schattens" die befreiten Kolonisten, woraufhin viele plötzlich starben – vermutlich hatte er ihnen ungewollt die Lebensenergien entzogen. Danach gab es lange Zeit keine Zeugnisse darüber, dass irgendjemand in der Milchstraße es gewagt hatte, den allseits gefürchteten Magnortöter erneut zu wecken.
8021 v.Chr. wurde das von Loipos gestartete Beiboot VALKARON mit dem Wissenschaftler Lenth Toschmol sowie einigen überlebenden Arkoniden unter Parentok zu einer Landung auf Skärgoth gezwungen. Bei der Erkundung der Höhlenlabyrinthe lösten sich weitere Besatzungsmitglieder in Energie auf, bevor man die Gruft erreichte. Klinsanthor nahm den Auftrag von Imperator Orbanaschol III. an und verzehrte die Lebensenergien weiterer Personen sowie von Toschmol, bevor das Bewusstsein des Kriegers sich auf den Weg machte. Es übernahm schließlich die Mentalfunktionen von Parentok, der an Bord der am Boden energetisch gefesselten VALKARON wartete. Danach konnte das Beiboot mit lediglich 16 Überlebenden ungehindert starten und mit seinem "unsichtbaren Passagier" die Heimreise antreten. Klinsanthor kehrte einige Zeit später in seine Gruft zurück, ohne seinen Auftrag (die Tötung von Kristallprinz Atlan) erfüllt zu haben.
sonstiges: In der arkonidischen Mythologie besitzt der Name Skärgoth die Bedeutung "Unwelt".
[ATLAN 224, 225]

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