Helitas

Spektralklasse: G2-V, Durchmesser: 1,369 Mio. km, Oberflächentemperatur: 5.800 Kelvin

11 Planeten
Entfernung zu Sol: 52.003 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 37.868 Lichtjahre

(Die Farbmarkierungen, welche Planeten sich in der lebensfördernden Ökosphäre befinden, sind nur eine Vermutung und keinesfalls belegt!)

Hauptwelt: Tefor

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Xerdan
Mittlerer Abstand zur Sonne:
43,1 Mio. km
Äquator- durchmesser:
4.905 km
  Schwer- kraft:
0,38 g

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: merkurähnliche Ödwelt
2. Timuney
Mittlerer Abstand zur Sonne:
94,4 Mio. km
Äquator- durchmesser:
4.764 km
  Schwer- kraft:
0,37 g

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: merkurähnliche Ödwelt
3. Tefor
Mittlerer Abstand zur Sonne:
145,8 Mio. km
Äquator- durchmesser:
11.976 km
Umlaufzeit:
345,41 Tage*
Rotations- zeit:
23 h 39 min
Achsen- neigung:
21°
  Schwer- kraft:
0,95 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt mit vier Kontinenten (Aen, Costor, Niper-Tevertar, Thorunis), Landanteil beträgt 29,3%
Bewohner: Tefroder (Lemurer-Abkömmlinge – 1518 NGZ (5105): 7 Mrd. Einwohner)
Hauptstadt: Apsuma
Regierung & Politik: seit 1502 NGZ (5089) Zentralwelt des Neuen Tamaniums
techn. Anlagen: Tamaghat (Stern von Apsuma), sternförmiger Regierungssitz der Tefroder
Geschichte: Der Zeitpunkt der Erstbesiedlung durch tefrodische Kolonisten war unbekannt, davor wurde Tefor offenbar niemals von Lemurern bewohnt. Mitte des 15. Jahrhunderts NGZ regierte der korrupte Tamrat Gavac-Semol, der gezielt die Ansiedlung von Jülziish (Accayü-Blues) im Helitas-System förderte – was auch zur Ausbreitung des kriminellen Yü-Cenrik-Clans führte. In der Folgezeit arbeitete die Untergrundbewegung der Vetriden mit gezielten Aktionen gegen die "Besatzer". Ende September 1489 NGZ (5076) wurde der in der Öffentlichkeit angesehene Tefroder Dehodhat Theytin (in Wahrheit der getarnte Widerstandsführer Vetris-Molaud) vom Jülziish-Botschafter Acyer Cyyth als Regierungsnachfolger des Planeten gehandelt, um die angespannte politische Lage zu besänftigen. Theytin sagte zu, um insgeheim seine geplante Operation Ragnarök zur Vertreibung der Blues aus dem System endlich durchzuführen. Am 4. Oktober attackierte das von den Vetriden mit einem Computervirus manipulierte Blues-Flaggschiff BLYTTRIC die Hauptstadt Apsuma mit dem Tamaghat, was Millionen von Todesopfern zur Folge hatte – darunter Gavac-Semol und Cyyth. Die tefrodische HENCOR FHAN konnte das Schiff zerstören, während Vetris-Molaud in der aufgebrachten Öffentlichkeit diesen Angriff anprangerte und die somit legitimierte Ausweisung des "Feindes" sofort in Gang setzte. Einen Tag später erschien eine Blues-Flotte, um die alten Verhältnisse wieder herzustellen, doch mittels weiterer Schadprogramme konnten die Einheiten der Tefroder zwei Drittel der gegnerischen Schiffe ihrer Energieschirme berauben und vernichten sowie den Rest aus dem Helitas-System verjagen.
Nachdem der "Retter" Vetris-Molaud Anfang 1490 NGZ (5077) zum neuen Tamrat des Planeten gewählt wurde, verfolgte dieser das Ziel, alle Tefroder in der Milchstraße in einem Sternenreich zu vereinen. 1502 NGZ (5089) wurde dabei ein wichtiger Meilenstein in seiner Laufbahn, als sieben bislang souveräne Tefroder-Staaten (mit Ausnahme des Vritham, der Transgenetischen Allianz (TGA) und der Republik Theffrar) sich unter der Führung von Tefor zum Neuen Tamanium zusammenschlossen – mit Vetris-Molaud als Hoher Tamaron an der Spitze. Die Regierung verfolgte seitdem eine Politik der aggressiven Expansion, was schließlich zu Spannungen mit den in der Eastside vorherrschenden Jülziish führte. Vorläufiger Höhepunkt war am 19. Juni 1514 NGZ (5101) eine Raumschlacht im Ghatamyz-System, den die Tefroder gewannen. Nach Eroberung des dort gelegenen Polyport-Hofes ITHAFOR-5 am 9. Juli und weiteren Kämpfen mit den Blues forderten die Onryonen unter Ghonvar Toccepur ultimativ die Einstellung aller Kämpfe. Bei Zuwiderhandlungen sollte der "Atopische Gerichtshof Luna" in den Orbit um Tefor verlegt werden. Vetris-Molaud verwahrte sich offiziell gegen diese Bevormundung, beschloss aber insgeheim, mit den Onryonen zu kooperieren, um einen bereitgestellten Zellaktivator zu bekommen. Nach dem tatsächlich erfolgten "Start" des Erdtrabanten am 9. August sollte dieser am 1. September bei Tefor erscheinen. Der Hohe Tamaron setzte umfangreiche Verteidigungsmaßnahmen in Gang, um dem unwillkommenen Besucher militärisch Paroli bieten zu können. Die Bewohner des Helitas-Systems waren stark beunruhigt und hielten einen Kampf gegen das Tribunal für einen großen Fehler – es bildete sich ein geheimer Widerstand gegen Vetris-Molaud. Diese Gruppe wollte den Herrscher durch den auf dem 9. Planeten Aunna inhaftierten Tomopaten Schechter bei einem noch zu planenden Attentat töten lassen. Als zum angekündigten Termin der Erdmond nicht im System erschien, sahen die Tefroder dies als Verdienst des Hohen Tamaron an. Am 2. September tauchte der Tesqire Dhayqe auf, der über die geänderten Pläne des Atopischen Tribunals aussagte. Vetris-Molaud bestärkte er in seinem Ziel, den arkonidischen Imperator Bostich I. gefangenzunehmen, um als "Kopfgeld" vom Tribunal einen Zellaktivator zu erhalten.
Am 15. September traf der Auftragskiller Schechter auf Tefor ein, wo der Widerstand mit ihm die Details für die Anschlagspläne ausarbeitete. Das Ziel war der 12. Oktober, wo Vetris-Molaud in einem Staatsakt von den Onryonen der versprochene (und auch "verdiente") Aktivator überreicht werden sollte. An diesem Tag wurde schnell klar, dass es weitere und zudem politisch ranghohe Widerständler gab, die den Tamaron töten wollten. Dieser wurde durch eine Bombenexplosion schwer verletzt, doch die regierungstreuen Sicherheitskräfte verhinderten Schlimmeres – selbst der bis zum letzten Moment wartende Schechter konnte vor dem eigentlichen Attentat ausgeschaltet werden. Nach anschließender Verhaftung aller Verschwörer und deren öffentlicher Hinrichtung erhielt Vetris-Molaud am Folgetag und vor den Augen seines Volkes den lebensspendenden Zellaktivator. Er selbst gab sich nun den neuen Titel "Maghan" – eine Bezeichnung, mit der früher die Meister der Insel (MdI) angesprochen wurden.
Anfang März 1516 NGZ (5103) trat die Republik Theffrar dem Neuen Tamanium bei. Am 24. Februar 1517 NGZ (5104) begann auf Tefor eine Konferenz aller Milchstraßen-Völker, um über die geplante Umsetzung der Atopischen Ordo (neues Ordnungs- und Rechtssystem, Aufteilung der Galaxis in Domänen und Subdomänen) zu beraten. Alle großen Staatengemeinschaften boykottierten auf Anraten des Neuen Galaktikums diese Zusammenkunft, sodass nur wenig einflussreiche Volksvertreter vor Ort erschienen. Der zunächst abwesende Maghan traf mit seinem Flaggschiff VOHRATA am 22. März wieder auf Tefor ein – begleitet von der neuen Herrscherin der Sternenbaronie Phan, der Kolonialarkonidin Niaben da Thoctar vom Planeten Phanwaner. Eine mitgereiste Rebellengruppe versuchte die Baronin vor Ort zu ermorden, um einen Anschluss an das Neue Tamanium zu verhindern. Nachdem das Attentat gescheitert war, vollzog da Thoctar noch am gleichen Tag den politischen Beitritt. Unterdessen wurden an der streng geheimen und subplanetaren Mutantenakademie "Schule der Gnade" unter Shanu Starcuut fünf neue Kandidaten für das tefrodische Mutantenkorps ausgebildet, die später als so genannte Para-Paladine dem Sternenreich dienen sollten. Die Agenten Guy Granduciel und Ossos-B4 des Terranischen Liga-Dienstes (TLD) erforschten gleichzeitig die mit einer Tarnidentität versehenen Akademie und wurden Zeugen, wie ein gestaltwandelnder Jaj im Auftrag des Atopischen Tribunals ebenfalls die Schule untersuchte. Nach seiner Enttarnung wurde er von den Mitgliedern des Korps gestellt und vom Para-Konfigurator Assan-Assoul getötet. Am 27. März übergab Vetris-Molaud dem Tribunal wegen dieser Spionagetätigkeit eine Protestnote, verfolgte den Zwischenfall aber nicht weiter, um seine wichtigen Verbündeten nicht zu brüskieren. Später gab der Maghan dem Mutanten Lan Meota sowie den neuen Anwärtern den Auftrag, mit der LAMHU im All nach einer (weiteren) Statue des angeblichen MdI Zeno Kortin zu suchen, um dann durch Zusammenführung aller in der Milchstraße verborgenen weiteren Exemplare zu ungeahnter Macht zu gelangen. Im Frühjahr des gleichen Jahres richtete das Neue Tamanium weitere Beitrittsangebote auch an den Allema-Bund und den Olymp-Komplex.
Am 4. Oktober 1518 NGZ (5105) traf Rhodan mit der SAMY GOLDSTEIN auf Tefor ein, da er auf Terra die Parafähigkeiten des Mutanten Dienbacer benötigte. Der tefrodische Geheimdienst ließ den Terraner angeblich aus Gründen der eigenen Sicherheit sehr lange warten, bevor er endlich beim Staatsempfang von Vetris-Molaud begrüßt wurde. Später gab Kortin zu verstehen, dass man von Rhodan die Konstruktionspläne des Hypertrans-Progressors, einem neuartigen intergalaktischen Antrieb, erwartete, um den Kontakt mit den Tefrodern in der Andromeda-Galaxie zu intensivieren. Der Terraner vermutete darin weitere Eroberungsabsichten des Neuen Tamaniums. Unterdessen sahen sich Rhodans Begleiter Germo Jobst und Farye Sepheroa inkognito auf Tefor um, als der Neue Lemurer auf unbekannte Mentalimpulse aufmerksam wurde, die vom Südpol kamen. Dort entdeckten er eine im Eis eingeschlossene bzw. bestattete Person, die er mittels Hydrokinese befreien wollte, als unerwartet heimlich auf dem Planeten gelandete Tiuphoren auftauchten. Die Krieger waren ebenfalls hinter dem Lebewesen her und betrachteten es als Trophäe für ihr Sextadim-Banner. Gucky teleportierte Jobst und Sepheroa aus der Gefahrenzone, während auch das Wesen im Eis per Kran (eine Art Fiktivtransmitter) an Bord der Space-Jet AORATOS geholt wurde. Beim Rückzug vor den Tiuphoren befielen deren Indoktrinatoren Guckys Schutzanzug, bevor der Mausbiber zunächst spurlos verschwand. Kurz vor dem Rückflug der SAMY GOLDSTEIN übergab Vetris-Molauds Ehefrau Molana Ghan in dessen Auftrag Rhodan ein hölzernes Pferd – eine Anspielung auf die Odysseus-Legende. Im Inneren befanden sich Dienbacer und der von Assan-Assoul gerettete Gucky im Tiefschlaf. Die Rolle des Maghans bezüglich der Tiuphoren auf Tefor blieb weiter unklar, als man an Bord des terranischen Schiffes das Wesen aus dem Eis als Angakkuq identifizierte – den halbtoten Androidendiener des Atopen Matan Addaru Jabarim.
Einige Zeit darauf erschien die XOINATIU unter dem Tomcca-Caradocc Accoshai nebst vier weiteren Sterngewerken (u.a. die CIPPACOTNAL) im Helitas-System. Auf Tefor folgte ein Treffen einer Tiuphoren-Abordnung mit Vetris-Molaud, der durch persönliche Erpressung (Entführung seiner Tochter Saliana) dazu gezwungen wurde, die Banner-Kampagne der Eroberer in der Galaxis nicht zu behindern und als deren unfreiwilliger Verbündeter zu agieren. Im Gegenzug würden die Tefroder und ihre Heimatwelt nicht vernichtet werden. Unter den Tiuphoren befand sich auch unerkannt der TLD-Chef Attilar Leccore in der Gestalt des Orakel-Pagen Paqar Taxmapu, der in den folgenden Tagen die Lage auf dem Planeten sondierte. Ferner erkundete er die Sextadim-Banner bzw. deren Gesamtheit, das Catiuphat, mit den darin gefangenen Bewusstseinen aller getöteten Besiegten. Über den Tiuphoren Dekknotay, der sich schon länger auf Tefor aufhielt und die vor der Öffentlichkeit verborgene Aktion vorbereitet hatte, erfuhr Leccore, dass das Tamaghat von ruhenden Indoktrinatoren befallen war. Mit dem kopierten Aussehen des Tefroders Ev-Pothennen bat der Gestaltwandler den Mutanten Assan-Assoul darum, mit seiner Fähigkeit als Para-Dysfaktor die Indoktrinatoren zu vernichten, um gleichzeitig Saliana zu befreien und Vetris-Molaud so aus seiner misslichen Lage zu befreien. Nachdem der Maghan am 5. November dem Bündnis mit Accoshai zum Schein zugestimmt hatte, setzte Assan-Assoul den Plan schließlich in die Tat um. Bei darauffolgenden Kämpfen kamen Dekknotay und Ev-Pothennen ums Leben. Accoshai, der bereits an Bord der XOINATIU zurückgekehrt war, um mit den Sterngewerken zu starten und an der bevorstehenden Invasion des Sol-Systems teilzunehmen, bekam von der Dysfunktionalisierung nichts mit. Auch Leccore begab sich als Taxmapu wieder zur CIPPACOTNAL. Vetris-Molaud folgte den Tiuphoren mit der tefrodischen Flotte bald nach – als Verbündete der Terraner.
(* entspricht 356,8 Tefor-Tagen)
[PR 2708 ff]
Monde: 2
1. Photor
Abstand zum Planeten:
130.000 km
Äquator- durchmesser:
343 km
Umlaufzeit:
5,81 Tage*
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
(* entspricht 6 Tefor-Tagen)
2. Pector
Abstand zum Planeten:
408.000 km
Äquator- durchmesser:
4.002 km
Umlaufzeit:
34,54 Tage*
 

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Kraterlandschaft
(* entspricht 35,68 Tefor-Tagen)
4. Laumhu
Mittlerer Abstand zur Sonne:
431,9 Mio. km
Äquator- durchmesser:
88.500 km
 

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
Monde: 38 (früher 39)
?. Achimat
Ende September 1489 NGZ (5076) wurde das auf dem 6. Planeten Gloster zufällig entdeckte lemurische Waffensystem der Kristallkrallen im Auftrag der Flotte zur Untersuchung nach Achimat gebracht. Das von der tefrodischen Vetriden-Widerstandsbewegung mit einem Computervirus manipulierte Blues-Flaggschiff BLYTTRIC attackierte am 4. Oktober den Mond, worauf dieser komplett zerstört wurde und in einem Hyperraumaufriss verschwand! Einige Kristallkrallen konnten zuvor unbemerkt sichergestellt und den Vetriden zugeführt werden.
[PR 2758]
5. Rei
Mittlerer Abstand zur Sonne:
792 Mio. km
Äquator- durchmesser:
116.000 km
 

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: gasförmig
6. Gloster
Mittlerer Abstand zur Sonne:
1.373,3 Mio. km
Äquator- durchmesser:
12.700 km
  Schwer- kraft:
0,87 g

Atmosphäre: keine
Oberfläche: glasartige Ödwelt
Bewohner: Tefroder, Jülziish bzw. Accayü-Blues (in Kavernenstädten)
techn. Anlagen: ca. 50.100 v.Chr. subplanetare Städte sowie Stützpunkt der Lemurer (später u.a. unterhalb der Kavernenstadt Thonoriom gelegen)
Wirtschaft: Xhan-Perlen (bestehend aus Howalgonium, die in den Mägen der Xhan-Würmer entstehen)
Geschichte: 50.059 v.Chr. wurde Gloster, damals Bestandteil des 101. Tamaniums der Lemurer und wegen des Howalgoniums nur von militärischer Bedeutung, während der Fünften Großoffensive der Haluter angegriffen und verwüstet. Die ganze Planetenoberfläche zerschmolz beim Dauerfeuer und erstarrte danach zu einer glasartigen Struktur – eine vorhandene Atmosphäre verflüchtigte sich ins All. Die Lemurer verschwanden aus den zerstörten unterirdischen Anlagen, bevor Jahrzehntausende später die Tefroder erschienen und neue Kavernenstädte errichteten – teilweise über Tunnel mit den alten Ruinenkomplexen verbunden, die als verrufene Geisterstädte galten.
Am 2. Januar 1467 NGZ (5054) erlebte der junge Caer-Cedvan auf einer Xhan-Jagd eine schmerzhafte Begegnung mit dem Jülziish Yeyer Gwethry aus dem kriminellen Yü-Cenrik-Clan. Ein Jahr später wurde der Tefroder durch einen eigentlich aufputschenden Kristallblitz schwer verletzt. Sein verunstalteter Körper konnte 1472 NGZ (5059) von dem Bioarchitekten und Eyleshionen Spälneyer mittels einer langwierigen Behandlung und mit einem neuen Aussehen wiederhergestellt werden. Nachdem zeitgleich Caer-Cedvans Familie vom Yü-Cenrik-Clan ermordet wurde, schwor sich dieser, in Zukunft sämtliche Blues aus dem Helitas-System zu vertreiben. Er selbst galt offiziell nun ebenfalls als tot und gab seiner neuen Identität den Namen Vetris-Molaud. Als Anführer der Vetriden-Untergrundbewegung sammelte er eine große Anzahl von Anhängern, bis er 1475 NGZ (5062) Gwethry und seinen Clan in eine Falle lockte. Dieser wurde unter Vorspielung falscher Fakten dazu verleitet, eine ganze Cheborparner-Schiffsbesatzung zu massakrieren. Vetris-Molaud und seine Leute töteten anschließend alle Jülziish, um letztendlich den mit Filmmaterial belegten vorangegangenen Überfall bei den Tefrodern als Propagandamittel gegen die unliebsamen Mitbewohner zu verwenden.
Am 27. September 1489 NGZ (5076) wurde nach einer mit schweren Waffen geführten Strafaktion der Jülziish gegen die Vetriden zufällig der Zugang zum unterirdischen lemurischen Stützpunkt freigelegt. Der als Flottenoffizier Dehodhat Theytin getarnte Vetris-Molaud entdeckte dort neben einer sternförmigen Skulptur das lemurische Waffensystem der Kristallkrallen und wollte dieses für seine Zwecke zur Befreiung des tefrodischen Sonnensystems (Operation Ragnarök) nutzen. Die handlichen Krallen wurden im Auftrag der Flotte zur Untersuchung zum Mond Achimat des 4. Planeten Laumhu gebracht. Theytin gelangte indessen auf Tefor zu großer öffentlicher Beliebtheit, was seinen Plänen sehr entgegen kam.
sonstiges: Geburtswelt von Caer-Cedvan alias Vetris-Molaud (*2.1.1455 NGZ (5042))
[PR 2757, 2758]
7. Zaon

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
8. Hosoub

Atmosphäre: keine
Oberfläche: Eiswelt
9. Aunna

Atmosphäre: Methan-Stickstoff (nicht atembar)
Oberfläche: Eiswelt
techn. Anlagen: mehrere Hochsicherheitsgefängnisse unter Schutzkuppeln auf der Oberfläche, Aufseher-Raumstation AUN-5 im Orbit
Geschichte: Im August 1514 NGZ (5101) befand sich der Tomopat Schechter als verurteilter Mörder im Hochsicherheitsgefängnis Holosker in Haft. Der Tefroder Gador-Athinas fing Schechter, der gerade während einer Strafaktion in der Eiswüste außerhalb des Gefängnisses um sein Leben kämpfte, heimlich mit einem Gleiter ab und brachte ihn im Namen einer Widerstandsgruppe gegen den amtierenden Herrscher Vetris-Molaud zur Hauptwelt Tefor.
[PR 2720]
10. Zehud
Mittlerer Abstand zur Sonne:
4.943,9 Mio. km
Äquator- durchmesser:
3.800 km
 

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: nicht ermittelt
11. Chusd

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: nicht ermittelt

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