Sonne von Genkoder

Spektralklasse: nicht ermittelt

mind. 4 Planeten
Entfernung zu Sol: 6.451 Lichtjahre

Hauptwelt: Genkoder

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

4. Genkoder

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt
Bewohner: nicht ermittelt
techn. Anlagen: im 35. Jahrhundert Forschungsstation der Aras
Geschichte: Vermutlich Ende des 35. Jahrhunderts beauftragte Leticron, der Erste Hetran der Milchstraße, die Aras damit, seine Erbanlagen zu entschlüsseln und auf Genkoder ein Millionenheer von Klonen seiner selbst heranzuzüchten. Eines dieser im Laufe der Zeit entstandenen Kunstwesen nannte sich Trookan und wies bald bemerkenswerte Para-Fähigkeiten auf, die selbst der originalen Körpervorlage überlegen war. Aus diesem Grund ließ Leticron die gesamte Forschungsstation von Schiffen der Überschweren angreifen und vernichten, erweckte jedoch den Anschein, als wenn die Laren für diese Greueltat verantwortlich wären. Trookan entkam als Einziger dem Massaker und schwörte den Laren Rache.
Im Frühjahr 3585 untersuchten die Überschweren unter Detrolanc die Überreste der Station, wo ihnen eine intakte Bandaufnahme von Leticron in die Hände fiel, in der dieser den Angriff anordnete. Trookan stahl und versteckte das letzte Andenken an sein "Elter", bevor die Überschweren ihn gefangennahmen und von Genkoder fortbrachten. Über Umwege kehrte er im April 3585 an Bord des GAVÖK-Beiboots WOLAN-7 zum Planeten zurück – dabei waren der Arkonide Daroque und der inhaftierte Verkünder der Hetosonen, der Lare Hotrenor-Taak. Ursprünglich wollte Trookan mit der Tötung des "hauptverantwortlichen" Laren seine Rache vollenden, doch der abgespielte Inhalt der alten Bandaufnahme brachte schließlich die Wahrheit ans Licht. Der geläuterte Klon verließ daraufhin mit Daroque und Hotrenor-Taak endgültig Genkoder.
sonstiges: Beim Planetennamen war die medizinische Forschungsarbeit ("Kode der Gene") der Aras maßgebend.
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